Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Ernennung Dekan Martin Dengler im Dekanat Pocking
Vor wenigen Wochen wurden in den zehn neuen Dekanaten, entsprechend dem dafür gültigen Statut, die Dekane sowie deren Stellvertreter vom Bischof ernannt.
Das Vorgehen ist eindeutig geregelt: Der Wahlausschuss legt dem Bischof einen Dreier-Vorschlag vor. Daraus wählt und ernennt der Bischof. Das ist insofern sinnvoll, weil dann auch übergeordnete Anliegen der Diözese zum Tragen kommen. Es kann aus pastoralen Gründen, seelsorgerlichen Schwerpunkten, räumlichen Gegebenheiten, altersbedingten wie strukturellen Entwicklungen dazu führen, dass eben nicht jene Person Dekan wird, die am meisten Stimmen hat. Dass man es sich dabei nicht leicht macht, dürfte außer Frage stehen. Im Dekanat Pocking, wie auch in andern Dekanaten, gab es eine solche Entscheidung durch den Bischof. Auch die Prodekane, die Schul- und Liturgiebeauftragten werden vom Bischof direkt ernannt. Das ist ein völlig regelgerechter, wenngleich interner Vorgang.
Darüber hinaus mag in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sein, es habe im Dekanat Pocking eine überwältigende Mehrheit für den Ruhstorfer Pfarrer Andreas Artinger gegeben. Dem ist bei weitem nicht so. Wir reden von einem Drittel der Stimmen. Das Ergebnis war denkbar knapp zwischen den drei vorgeschlagenen Personen. Bei solchen Stimmverhältnissen kann es, mit Blick auf die fast stimmgleichen Kandidaten, im Einzelfall sogar hilfreich sein, wenn die Entscheidung nach übergeordneten Maßstäben erfolgt. Damit wird keiner der Kandidaten beschädigt.
Pfarrer Martin Dengler ist ein ausgewiesen tüchtiger Geistlicher, der auch als junger Dekan großes Vertrauen beim Klerus sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dekanat hat. Darauf darf man im Dekanat Pocking jetzt bauen. Wie Pfarrer Andreas Artinger selbst gesagt hat, respektiert er die Entscheidung.
Generalvikar
Prälat Dr. Klaus Metzl




