Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Stichwort: Mariä Himmelfahrt und Kräuterweihe
Eines der ältesten Marienfeste, das Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ wird in der katholischen und orthodoxen Kirche traditionsgemäß am 15. August gefeiert.
Es ist bereits für die Mitte des 5. Jahrhunderts in Jerusalem bezeugt und wurde schon im 6. Jahrhundert in Europa begangen. Am 1. November 1950 formulierte Papst Pius XII. das Dogma der leiblichen Aufnahme in den Himmel. Er holte so gewissermaßen das in Worten ein, was seit gut 13 Jahrhunderten liturgisch bereits gefeiert wurde. Das Fest verdeutlicht somit, wo Mensch und Schöpfung wirklich ihre Heimat finden.
Eine Besonderheit dieses Festtages ist die in vielen katholischen Kirchen übliche Kräuterweihe. Dabei werden Gewürz- und Heilkräuter, die für die Region typisch sind, gesegnet. So wird die Einheit von Mensch und Natur als Schöpfung und die Verbundenheit der Schöpfung mit ihrem Schöpfer deutlich.





