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Rettungsanker in höchster Not


Datum: 
18.09.2017

Neues Passauer Frauenhaus eröffnet – Dompropst Dr. Michael Bär segnete die Räume

 

Von einem „Tag der Freude“ sprach Hildegard Stolper, die Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen, als das neue Passauer Frauenhaus seiner Bestimmung übergeben wurde. Dieses Haus mit hellen, freundlichen Räumen und einem 3500 Quadratmeter großen Garten wird ab sofort  Zuflucht für Frauen und Kinder in größter Verzweiflung sein. „Denn die Gewalt in den Familien nimmt leider zu“, sagt Hildegard Stolper betroffen. In diesem Gebäude können die Verantwortlichen  neun Plätze und zwei Notplätze für misshandelte Frauen bereithalten. Und jede Frau bekommt mit ihren Kindern nun ihre eigene Nasszelle.
Die Diözese Passau hat für das neue Frauenhaus das Grundstück und eine Viertelmillion Euro bereitgestellt. Dompropst Dr. Michael Bär feierte bei der Eröffnung mit den Verantwortlichen und Gästen einen Wortgottesdienst und segnete die Räume. Es war genau der Gedenktag der Schmerzen Mariens, als dieses besondere Haus seine Pforten öffnete – und so gab Dr. Michael Bär – der auch die Grüße von Bischof Dr. Stefan Oster SDB überbrachte –  einfühlsam zu bedenken: „Dieses Haus bietet Schutz, denn wer Gewalt bringt, muss draußen bleiben. Es ist ein Haus, in dem geholfen wird, Schmerzen zu lindern. Am Festtag Maria Schmerzen weihen wir dieses Haus ein, das Trost schenkt. Denn wenn die Richtigen zusammenstehen, können sich Schmerzen auch wieder in Freude verwandeln!“
Ein Festakt im Großen Rathaussaal mit den Verantwortlichen, Unterstützern und vielen Ehrengästen schloss sich an. Einen ausführlichen Artikel über die Eröffnung des Frauenhauses lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Passauer Bistumsblattes.

 

Mehr als nur ein vorübergehendes Dach überm Kopf: das neue Passauer Frauenhaus. Dompropst Dr. Michael Bär segnete bei der Eröffnung alle Räume – und hier auf dem Foto auch die Dachterrasse.  Über diesen Glückstag freute sich besonders auch die Haupt-Verantwortliche Hildegard Stolper (vordere Reihe, 3. v. l.).

 

>>>Text und Foto: Uschi Friedenberger