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Stichwort: Blasiussegen (3. Februar)


Datum: 
02.02.2010

Blasius gilt als einer der am meisten verehrten Heiligen. Er war Bischof im armenischen Sebaste und starb um das Jahr 316 unter dem römischen Kaiser Licinius nach grausamer Folter. Historisch gesicherte Erkenntnisse gibt es darüber hinaus nicht, dagegen existieren eine Reihe von Legenden über seine Person. Sein Festtag wird seit dem Mittelalter am 3. Februar gefeiert.

Blasius soll durch sein Gebet einen Jungen gerettet haben, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Auf diese Erzählung geht seine Verehrung als Schutzheiliger bei Halskrankheiten zurück, die für den Orient schon seit dem sechsten Jahrhundert, im Abendland spätestens ab dem neunten Jahrhundert belegt ist.

Etwa seit dem 16. Jahrhundert wird in der Kirche der Blasiussegen erteilt, der vor entsprechenden Beschwerden bewahren soll. Blasius wird auch zum Schutz gegen Blähungen, Pest und Zahnschmerzen angerufen, gilt als Patron der Ärzte, Bäcker, Hutmacher, Wachszieher, Weber, Wollhändler und Musikanten und wird als Wetterheiliger und Viehpatron verehrt. Seine Reliquien gelangten in Deutschland unter anderem nach Mainz, Trier, Lübeck und in den nach ihm benannten Ort St. Blasien im Schwarzwald.