Auf den Spuren des Heiligen Benedikt


Datum: 
23.07.2010

Ehemalige Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates mit Generalvikar Dr. Metzl im Kloster Asbach

 Passau/Asbach (iop). Einmal im Jahr treffen sich die ehemaligen Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariates. Generalvikar Dr. Klaus Metzl und sein persönlicher Referent, Andreas Paul, hatten eine Fahrt in das einstige Benediktinerkloster Asbach vorbereitet. Dort führten die Ausstellungsmacher Kulturreferent Dr. Wilfried Hartleb und Prof. Dr. Eugen Boshof die knapp 70 Frauen und Männer durch die Ausstellung „Die Benediktiner und Zisterzienser an Donau und Inn – einst und jetzt“. In der Klosterkirche feierte die Gruppe eine Vesper mit Prälat Metzl.

Die früheren Mitarbeiter tauchten ein in die faszinierende Welt des benediktinisch-zisterziensisches Lebens. Die Ausstellung verbindet die historischen Aspekte mit der aktuellen Situation. Die geistliche Kraft dieser Orden und deren große kulturellen Leistungen werden exemplarisch dokumentiert. Dies mit eindrucksvollen Exponaten aus der Gründungsgeschichte, Kunst und Architektur, Buchmalerei, Gottesdienst und Kirchenmusik.

Das Kloster Asbach, im 11. Jahrhundert als Benediktinerabtei gegründet und 1803 aufgelöst, ist Ort einer großartigen Ausstellung über das Wirken der Benediktiner. In 13 Räumen wird das Wirken der Orden plastisch vor Augen geführt. Ein eigener Raum ist dem heiligen Benedikt von Nursia gewidmet.

Jahrhundertelang waren Klöster, die in der Nachfolge des Heiligen Benedikt in ganz Europa entstanden sind, Zentren geistigen Lebens. Im Zuge des Klostersturms von 1803 gingen wertvolle Kulturgüter verloren. Die Bestände der vorzüglich ausgestatteten klösterlichen Bibliotheken und Sammlungen wanderten in staatliche Bibliotheken und Kunstkammern. Die Klostergebäude erhielten andere Nutzungen, die Klosterkirchen jedoch wurden Pfarrkirchen und blieben so als wertvolle Kunstdenkmäler und Stätten des Glaubens erhalten. Die Klöster in unserer Region stehen mitten im Leben; sie sind ein Teil der Identität unserer Region. Sie sind heute als Glaubens-, Bildungs-, Schul- und Kunstzentren unverzichtbar.

Die Ausstellung dauert noch bis Sonntag, 31. Oktober. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr. Mehr Informationen erhalten Sie im Museum Kloster Asbach unter Tel.: 08533/2300.