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Katholische Akademie auf Wallfahrt mit Bischof Stefan Oster


Datum: 
23.09.2017

Die Katholische Akademie in Bayern hat ihr 60-jähriges Bestehen mit einer Wallfahrt nach Altötting gefeiert. Bischof Stefan Oster SDB begleitete die Pilger und hielt einen Abschlussgottesdienst in der Gnadenkapelle.

 

Die Wallfahrt war eine von sieben Veranstaltungen rund um das Jubiläum, die mit den jeweiligen Bischöfen der sieben bayerischen Diözesen stattfanden. Dr. Florian Schuller, Direktor der Akademie, erklärt, warum Altötting das Ziel an diesem Samstag war: zum einen, um der Gottesmutter Danke zu sagen für die vergangenen 60 Jahre. Zum anderen auch, Kraft für die zukünftige Arbeit zu schöpfen:  "Unser Ziel für die Zukunft ist es, weiter in die Gesellschaft hinein detlich zu machen, was christlicher Glaube meint und welchen Beitrag er leisten kann", so Schuller weiter. Die Bildungseinrichtung wolle aber auch ein Fenster für die heutige Welt in die Kirche hinein sein.

Rund 90 Wallfahrer waren der Einladung gefolgt. Ausgangspunkt war der Ort Heiligenstatt bei Tüßling. Auf den etwa sechs Kilometern hielt Bischof Stefan mehrere Stationen - sie alle hatten mit Begegnung zu tun. Bewusst mit Blick auf die Aufgabe der Katholischen Akademie, deren Aufgabe es ist, über das Verhältnis zwischen der Kirche und der Welt nachzudenken. "Ich freue mich, dass die Akademie eine Wallfahrt nach Altötting ausgewählt hat", sagte er.

Schon bei der Ankunft hatte die Gruppe, begleitet von Bläserklängen, das Altöttinger Mariengebet gesprochen und mehrere Marienlieder gesungen. In der Eucharistiefeier, die nach einem Empfang mit Bürgermeister Herbert Hofauer den Wallfahrtstag abschloss, brachte Bischof Stefan Oster das Wesen der Wallfahrt auf den Punkt: "Sie ist ein Sinnbild des Lebens", meinte er in der Predigt, denn: "Unser Leben als Christ bedeutet, unterwegs zu Hause zu sein." Er sprach über die eigentliche Mitte unseres Glaubens. "Durch die Taufe sind wir im Grunde schon daheim, wir spüren es nur oft nicht", so der Bischof. Wir seien versucht, den Glauben auf ethische Lebensregeln zu reduzieren. "Das ist alles gut, doch es nicht die Mitte des Evangeliums", erklärte Oster. Das Zentrum sei Christus, der uns mit dem Vater versöhnt hat. Der Glaube gebe uns innere Freiheit - und wir seien eingeladen, uns dies gegenseitig zu zeigen und uns in der Gemeinschaft der Christen darüber auszutauschen.