Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Diözesanwallfahrt nach Rom gestartet
Bischof Schraml mit Pilgern aus dem Bistum unterwegs zum Papst – Benedikt XVI. kann die Herzen der Menschen erreichen
Rom/Passau (iop). Knapp 300 Pilger haben sich am Pfingstmontag, 24. Mai, in den frühen Morgenstunden auf den Weg in die „Ewige Stadt“ gemacht. Mit Bussen reisen die Mitglieder der Kirchenchöre und die Kirchenmusiker aus dem Bistum Passau nach Rom. Musikalisch bestens vorbereitet und hoch motiviert.
"Begeisterung für den Glauben und die lebendige Feier der Liturgie"
Für Bischof Wilhelm Schraml ist die Pilgerreise mit der „Freude des Pfingstfestes“ verknüpft. Die Tage in Rom und die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. möge, so der Bischof, alle im Einsatz für die Kirchenmusik bestärken, „die Begeisterung für den Glauben und die lebendige Feier der Liturgie“ fördern. An der Wallfahrt nehmen Frauen und Männer teil, die als Chorleiter, Organisten, sowie Mitglieder in Chören und Bläsergruppen engagiert sind. Geleitet wird die Wallfahrt von Seelsorgeamtsleiter Dr. Michael Bär und Kirchenmusikdirektor Dr. Marius Schwemmer.
Auf der Reise nach Rom machten die Pilger Station in Neustift bei Brixen und feierten dort Heilige Messe. Das Augustinerchorherrenstift war 1142 von Bischof Hartmann gegründet worden. Es war von Anfang an ein vielbesuchtes Hospiz für Pilger auf der Reise in das Heilige Land oder nach Rom.
Am Dienstag, 25. Mai, feiert der Bischof den Eröffnungsgottesdienst im Petersdom, am sogenannten „Kathedra-Altar“. Die Wallfahrer versammeln sich am Grab des heiligen Petrus und an der Wirkstätte dessen Nachfolgers, Papst Benedikt XVI., und damit, wie der Bischof betont, „im geistigen Zentrum der Christenheit“. Im Petersdom will der Passauer Oberhirte ganz besonders auf das Papstamt und den Petrusdienst eingehen. Am Abend feiert die Pilgergruppe eine Abendandacht im Pantheon. Der oben offene Kuppelbau des ältesten noch erhaltenen Gebäudes in Rom hat eine äußerst schwierige Akustik.
Am Mittwoch, 26. Mai, trifft die Pilgergruppe bei der Generalaudienz, der auch Mitglieder des Domkapitels angehören, Papst Benedikt XVI.. Für den Passauer Bischof ein ganz besonderer Moment: „Die Menschen spüren einfach, dass hier einer ist, der authentisch als Christ lebt und die Gläubigen stärkt im Glauben an Gott und in der Liebe zu Christus und seiner Kirche“. Als Mensch und Christ und schließlich als Bischof und Papst bezeuge er die österliche Existenz des Christen. Der Kirche sei mit Papst Benedikt XVI. ein Hirte geschenkt, dessen Freude am Glauben begeistere und die Herzen der Menschen anrühre. Das sei bei der Generalaudienz in Rom erfahrbar.
Bis Samstag, 29. Mai, ist die Gruppe mit dem Bayerischen Pilgerbüro in der Ewigen Stadt unterwegs. Sie feiern unter anderem Gottesdienste in St. Paul vor den Mauern und Santa Maria Maggiore, besuchen Katakomben und besichtigen bedeutende Bauwerke Roms. Begleitet werden die Pilger von den Diözesanbläsern unter Leitung von Michael Beck. Die Musiker spielen bei den Gottesdiensten und geben ein Abendkonzert.





