Menu

„Wir wollen Menschen helfen“


Datum: 
26.09.2017

Zehn Jahre Besuchsdienst im häuslichen Bereich

 

„Wir wollen Menschen helfen“

Zehn Jahre Besuchsdienst im häuslichen Bereich

 


Fotos: Pfarrbriefservice / Katechisches Institut des Bistums Essen

 

 

Vor zehn Jahren haben sechs Organisationen den Besuchsdienst im häuslichen Bereich ins Leben gerufen. Im Rahmen einer Schifffahrt begingen Verantwortliche und Besuchsdienstleistende kürzlich dieses Jubiläum. „Wir haben zum Jahrestag bewusst keinen offiziellen Festakt veranstaltet, sondern wollten unseren Ehrenamtlichen, die so wertvolle Arbeit leisten, in einem besonderen Rahmen unseren Dank und unsere Wertschätzung ausdrücken“, erklärt Rosmarie Krenn von den Maltesern, die den Besuchsdienst koordiniert. Diesen Rahmen bot die Sommernachtsfahrt an Bord des Kristallschiffes ins österreichische Donautal.

Neben den Besuchsdienstleistenden nahmen daran der 2. Vorstand des Hospizvereins Willy Knödlseder und seine Vorstandskollegin  Schatzmeisterin Ursula Wieland, die stellvertretende Diözesanvorsitzende des KDFB Sieglinde Sagmeister, die Vorsitzende des Stadtverbandes KDFB Gertraud Norpoth sowie die stellvertretende Diözesanleiterin Ilona Gräfin von La Rosée und Diözesangeschäftsführer Gregor Schaaf-Schuchardt von den Maltesern teil. Und natürlich Rosmarie Krenn.

>>>Ein Erinnerungsbild an Bord des Kristallschiffes durfte natürlich nicht fehlen: Die Besuchsdienstleistenden und Vertreter der Organisationen sowie Koordinatorin Rosmarie Krenn (4.v.l.). Foto: Malteser

 

Alle Beteiligten genossen diesen Abend mit einem köstlichen Buffet und Musik. Es gab viel Gesprächsstoff und nur fröhliche Gesichter. Mehrere Besuchsdienstleistende sind seit dem 1. bzw. 2. Ausbildungskurs im Jahr 2007 dabei und konnten so ebenfalls ihr Zehnjähriges begehen. Passend dazu: auch das Kristallschiff feiert heuer zehnjähriges Jubiläum.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Besuchsdienst etabliert, die Besucher sind ein Segen für die Menschen, denen sie regelmäßig einen Teil ihrer Zeit schenken. Rosmarie Krenn berichtet von glücklichen und dankbaren Rückmeldungen: „Ein Herr erzählt mir immer wieder: ‚Meine Frau Ulrike ist ein richtiger Schatz. Wenn ich sie nicht hätte!' Und für viele Besuchte sind unsere Ehrenamtlichen der wichtigste soziale Kontakt und der Mensch, dem sie am meisten vertrauen.“

Die Koordinatorin erinnert sich noch gut an die Anfänge des Besuchsdienstes, wo im Vorfeld mehrere Gespräche in den Räumen des Diözesancaritasverbandes am Steinweg stattfanden. Zahlreiche Organisationen hätten daran teilgenommen. Schließlich haben sich sechs von ihnen zusammengetan, um den Besuchsdienst aus der Taufe zu heben. Unter Federführung der Malteser unterstützen sie alle den Besuchsdienst ideell und finanziell bis zum heutigen Tag: Bayer. Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Hospizverein und Katholischer Deutscher Frauenbund.

Die Allianz sei nicht immer leicht gewesen, erklärt Rosmarie Krenn. Gingen doch die Interessen der einzelnen Organisationen in manchen Dingen auseinander. „Aber eines haben wir gemeinsam: Wir alle wollen Menschen helfen. Und deshalb funktioniert die Zusammenarbeit heute wunderbar“, betont sie. Ihr Dank gilt den Ehrenamtlichen und den Organisationen gleichermaßen. Denn ohne sie wäre das alles nicht möglich.
 

Wer will besucht werden?

Für den kostenlosen Besuchsdienst stehen weitere Ehrenamtliche bereit. Wer regelmäßig besucht werden möchte und gerne jemanden zum Spazierengehen, Vorlesen, Spielen oder einfach nur zum Reden möchte, kann sich bei Rosmarie Krenn melden: Tel. 0851/95666-45, E-Mail Rosmarie.Krenn@malteser.org