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– Symphonie aus Licht und Klang –


Datum: 
27.04.2018

Ein Projekt der Diözese Passau zum 350. Geburtstag des barocken Doms in 12 Szenen

 

 

– Symphonie aus Licht und Klang –

Ein Projekt der Diözese Passau zum 350. Geburtstag des barocken Doms in 12 Szenen

Die gesamte theologische und architektonische Geschichte des Stephansdoms, von der ersten Kirche auf Passauer Boden bis zur Neuzeit, erscheint als Musik- und Lichtinstallation an der weißen Fassade des Passauer Doms. Der Zuschauer erlebt wichtige Stationen im Leben eines Christen. Dabei reicht der Spannungsbogen von der Taufe über die Eucharistie bis zur letzten Szene der Gottesschau. Gleichzeitig macht er eine Reise durch die Baugeschichte der Passauer Kathedralkirche von der Spätantike bis in die Gegenwart und damit auch durch die Kirchengeschichte des einst größten Bistums des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Der Schwerpunkt liegt auf dem kunstgeschichtlich hochbedeutsamen barocken Dom, der dieses Jahr 350 Jahre alt wird. Die Bilderreise ist auch eine Klangreise durch eineinhalb Jahrtausende Musikgeschichte, die vornehmlich auf den reichen Fundus von Passauer Musica Sacra zurückgreift.

Auftraggeber des mehrmonatigen Jubiläumsevents ist die Domkirchenstiftung Passau unter Leitung von Dompropst Dr. Michael Bär. Dieser betont, wie künstlerisch einmalig das Ganze ist, „es gibt vor allem in Frankreich sehr viele ‚Son-et-lumière-Vorstellungen‘, die jedoch vollkommen anders aufgebaut sind.“ Bei diesen Lightshows werden nämlich, fast ausschließlich mit modernem Laserlicht, Farbenspiele auf die Fassaden verschiedener Kirchen projiziert. Aus diesem Grund sind diese Shows im Prinzip auf jedem Gebäude vorführbar. Die Musik- und Lichtprojektion am Passauer Domplatz könne
jedoch aufgrund seiner bildhaften und musikalischen Erzählweise nur auf der Fassade des Passauer Doms gezeigt werden.

Dompropst Dr. Michael Bär freut sich vor allem darüber, dass die Passauer „Symphonie aus Licht und Klang“ fast ausschließlich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bistums besteht. So stammt nicht nur das Konzept aus der Feder des Künstlerseelsorgers Dr. Bernhard Kirchgessner, sondern auch die gesamte Musik wurde nach der Zusammenstellung des Diözesan- und Dommusikdirektors Dr. Marius Schwemmer von den Dommusikern und Regionalkantoren aufgenommen.

Einzig die künstlerische Gesamtleitung hat der renommierte Künstler Hubert Huber inne, der bereits seit vielen Jahren ein Projekt mit diesem hohen künstlerischen Anspruch im Sinn gehabt hat. In Zusammenarbeit mit Dr. Winfried Helm, Dionys Asenkerschbaumer und Christian Michel freut er sich,
dieses besondere Kunstprojekt zum Jubiläum des barocken Passauer Doms umsetzen zu dürfen. Die Technik übernimmt das erfahrene Veranstaltungsunternehmen Harry Pillmayer.

Bischof Dr. Stefan Oster SDB freut sich, dass die Premiere am 1. Juli stattfindet. Für die Diözese ein besonderer Tag, denn heuer wird erstmals an diesem Datum im Sommer das Hochfest des Diözesanpatrons Hl. Valentin feierlich begangen.

Als Förderer für das Projekt konnten der Kulturfonds Bayern, die Kulturstiftung Niederbayern, der Landkreis Passau, die Stadt Passau sowie die Stadtwerke Passau gewonnen werden

 

Die „Symphonie aus Licht und Klang“ wird erstmals am Sonntag, den 1. Juli um 22 Uhr gezeigt und danach jeden Freitag, bis zum 5. Oktober 2018, zur selben Zeit. Der Genuss der Bilder- und Klangreise ist selbstverständlich kostenlos. Bei der Anreise sollte jedoch vorsorglich auf die P+R-Angebote der Stadt Passau zurückgegriffen werden, da das Parken am Domplatz zu den genannten Zeiten nur sehr eingeschränkt möglich ist.

 

>> zur Musik: „Symphonie aus Licht und Klang“ <<

Die komponierte Musik ist eine zentrale Säule der Musik- und Lichtinstallation. Zusätzlich zur Geschichte der Kathedralkirche zu Passau wird die Musikgeschichte dieses Ortes auch eigenständig dargestellt. Es erklingt dabei sowohl die nach derzeitigem Forschungsstand älteste Musikquelle des Bistums Passau wie auch die neueste Komposition, die von Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger für das Dombaujubiläum eigens geschaffen wurde. Eingespielt wurde die Musik von den Dommusikern und den Kirchenmusikern des Referats Kirchenmusik mit ihren Ensembles.

Foto: Edith Rabenstein

 

 

 

 

 

Am Ende der Plakatübergabe wurde dem Bischof noch ein kurzer Werberfilm für das mehrmonatige Event "Symphonie aus Licht und Klang" gezeigt. Darin erzählt Schauspieler und Opernsänger Peter Tilch, als Domherr verkleidet, in düster-stimmungsvoller Art und Weise vom verheerenden Stadtbrand im 17. Jahrhundert.

 

Sie fiebern der Premiere der "Symphonie aus Licht und Klang" entgegen: (v.l.): Grafiker Alexander Woiton, Kunstreferent Alois Brunner, Künstlerseelsorger Dr. Bernhard Kirchgessner, Künstler Hubert Huber, Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Dompropst Dr. Michael Bär, Diözesanbaumeister Jochen Jarzombek, Diözesanmusikdirektor Dr. Marius Schwemmer und Domdekan Dr. Hans Bauernfeind