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Mit den Armen leben und arbeiten als „Missionar auf Zeit“


Datum: 
30.10.2017

Bei einem Orientierungsseminar Freiwilligendienste im außereuropäischen Ausland kennen lernen
 

 

Mit den Armen leben und arbeiten als „Missionar auf Zeit“
 





Abitur und was dann? Welchen Weg einschlagen? Warum nach der Schule nicht einfach mal raus und die Welt entdecken? Sich engagieren in einem sozialen oder ökologischen Projekt und dabei fremde Menschen, ihre Kultur kennenlernen und die Fremdsprache verbessern? Und dazu Erfahrungen mitnehmen, die einem das ganze Leben lang prägen und begleiten. "Weltwärts", der entwicklungspolitische Freiwilligendienst, macht das möglich.
Das Bistum Passau, ein Kooperationspartner des Projekts, informiert junge Menschen, wie man einen 12monatigen Einsatz in einem südamerikanischen Land plant, an welche Einrichtungen man sich wenden kann und bietet einen interessanten und informativen Austausch mit ehemaligen Freiwilligen und anderen Interessierten. Organisiert vom Referat für Mission und Weltkirche findet vom 10. bis 12. November im Gäste- und Tagungshaus St. Pirmin der Benediktinerabteil St. Mauritius in Niederalteich für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 28 Jahren ein sogenanntes Orientierungsseminar an.

Ansprechpartnerin dazu im Bistum Passau ist die Diözesanreferentin Christine Krammer aus dem Referat für Mission und Weltkirche. Anmeldung und weitere Informationen unter 0851 393 1430, weltkirche@bistum-passau.de, www.weltkirche.bistum-passau.de. Anmeldeschluß: 6. November

>>>>Hier können Sie den Flyer dazu downloaden

 

Missionare auf Zeit – Fünf Passauer Jugendliche ein Jahr im Ausland

Das Bistum Passau ist ein Kooperationspartner und hat Mitte August seine „Missionare auf Zeit“ ins Ausland geschickt.  Mitte August haben Daniel Friedl, Christoph Geiling, Sophia Niedermeier, Maria Rogowsky und Clara Sanladerer aus dem Bistum ihren einjährigen Freiwilligendienst in Peru angetreten. Hier sind die Freiwilligen in Kinder- und Jugendheimen in Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus, tätig. Ihre Aufgabe ist es regelmäßig in den 35 Schulen Englisch zu unterrichten. Zusätzlich werden die fünf Freiwilligen den Kindern in den Heimen bei den Hausaufgaben helfen und mit ihnen die Freizeit verbringen. Inzwischen sind 4 Wochen vergangen – die fünf jungen Erwachsenen berichten in Ihrem Blog unter www.fsjarequipa.wordpress.com über Ihre ersten Erfahrungen und Erlebnisse.

 

Projekt „weltwärts“ – internationaler Freiwilligendienst
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“ wurde 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen wurde. Seitdem sind rund 26.000 Freiwillige ausgereist. Inzwischen gehen jährlich rund 3.500 junge Menschen „weltwärts“ - sie engagieren sich in einem Entwicklungsprojekt und nehmen Erfahrungen mit, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten. Sie engagieren sich zwischen sechs und 24 Monaten bei einer lokalen Partnerorganisation für Bildung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Kultur oder Menschenrechte. Die meisten Freiwilligen (rund 42 Prozent) sind in Lateinamerika tätig, gefolgt von Afrika (rund 37 Prozent) und Asien (19 Prozent). Weitere Informationen unter www.weltwärts.de.

Das Referat Mission und Weltkirche im Bistum Passau bereitet seit 2008 jährlich bis zu 15 Jugendliche darauf vor, ein freiwilliges Jahr im Rahmen des staatlichen Programms „weltwärts“ zu absolvieren. Das Programm ermöglicht Erfahrungen und Lernen in anderen Ländern durch Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten. Freiwillige/r-sein im Sinne der Diözese Passau heißt Menschen anderer Kulturen begegnen, ihre Lebensbedingungen und Hoffnungen teilen. Durch die Partnerorganisationen wird den Freiwilligen das vertiefte Kennenlernen eines konkreten Lebens- und Arbeitsbereiches ermöglicht., d. h. es ist ein Dienst am Gemeinwohl des Einsatzlandes.  Die Diözese Passau will erfahren lassen, dass wir weltweit voneinander lernen können und engagiert sich für eine bessere Verständigung zwischen den Völkern und Kulturen. Die gemeinsame Motivation gründet sich im Selbstverständnis sich einzusetzen für Frieden, Gerechtigkeit und nicht zuletzt für die Bewahrung der Schöpfung in der Einen Welt.

 

>>>Fotos: Archiv Pressestelle, Blog Missionare auf Zeit 2016, Blog Missionare auf Zeit 2017