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Flüchtlings- und Asylhilfe im Bistum Passau


Datum: 
30.07.2015

   Der Diözesanratsvorsitzende Wolfgang Beier spricht über die aktuelle Lage der Asylhilfe im Bistum Passau.
   Lehrkräfte und Pädagogen beschäftigen sich mit dem Thema Integration

 

Die Asylhilfe ist nach wie vor ein großes Thema in Deutschland, Bayern, und auch im Bistum Passau.

Täglich gibt es Schlagzeilen, wie „Bürger sorgen sich um Anstieg von Kriminalität“ (PNP), „Fremdenfeindliche Hetze bei Facebook nimmt zu“ (SZ), „Länder fordern aktuelle Prognosen“ (BR). Und „Für mich ist Schengen gescheitert“. Das ist der jüngste Kommentar des Altöttinger Landrats Erwin Schneider zur Asylpolitik. Der nicht abreißende Flüchtlingsstrom ist eine enorme Herausforderung für die Politik. So musste das Bayerische Sozialministerium einen Asyl-Aufnahmestopp im niederbayerischen Landkreis Regen stoppen. Herausforderung ist die aktuelle Situation aber besonders auch für die Gesellschaft. Vielerorts funktioniert die Willkommenskultur schon gut, doch gibt es auch Orte, wo das erst noch gelernt werden muss. Wie Kommunalpolitiker hier die Lage einschätzen, was die Beweggründe für den sogenannten ökumenischen Zwischenruf von Diözesanrat und evangelischer Kirche waren, eine beispielhafte Willkommenskultur vieler Gemeinden und die aktuelle Arbeitshilfe des Diözesan-Caritasverbandes Passau - darüber spricht der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Passau, Wolfgang Beier, mit Armin Berger:

 

Im Bistum Passau wird eine Vielzahl von Hilfen für Flüchtlinge und Asylsuchende geleistet. Vor einiger Zeit wurde ein Überblick über die Sach- und Betreuungsleistungen der Diözese und Klöster / Orden veröffentlicht.

>>>>>Hier erfahren Sie mehr dazu

 

Foto: Katharina Hantschmann

 

Lehrkräfte und Pädagogen beschäftigen sich mit dem Thema Integration

Vier Tage lang haben sich Lehrkräfte und Pädagogen an der Landvolkshochschule Niederalteich intensiv mit dem Thema Integration auseinandergesetzt.
 Denn nicht nur Staat und Gesellschaft, sondern vor allem auch die Schulen sind es, die mit Asylsuchenden und Flüchtlingen konfrontiert werden. Wie kann ich als Lehrkraft dazu beitragen, dass ein minderjähriger Asylflüchtling in die Klassengemeinschaft integriert wird? Wie muss ich meinen Unterricht adäquat umstrukturieren und anpassen? Wie kann ich Einzelne besser unterstützen, ohne dass die Mitschüler unterfordert sind? Um diese und ähnliche Fragen ging es bei der 62. Pädagogischen Ferienwoche. Rund 120 Teilnehmer haben miteinander diskutiert, sich ausgetauscht und Lösungsansätze erörtert. Hier ein Fernsehbeitrag zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung:
 

 


Internetdossier zur Flüchtlingshilfe der katholischen Kirche - Hilfsprojekte der (Erz-)Bistümer, Hilfswerke und Orden

Flucht und Asyl – dieses Thema bewegt die Gemüter in Kirche und Gesellschaft derzeit wie kaum ein anderes. Die nackten Zahlen sagen noch nichts über die leidvollen Erlebnisse der Flüchtlinge und Asylsuchenden aus, doch lassen sie zumindest die Ausmaße der gegenwärtigen Probleme erahnen. In Deutschland wird für das laufende Jahr mit bis zu 450.000 Asylanträgen gerechnet. Angesichts der zunehmenden Zahl von Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, hat die Kirche ihr Engagement im Bereich der Flüchtlingshilfe spürbar intensiviert. Auf der Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz www.dbk.de gibt es ab sofort ein Internetdossier zum Thema „Flüchtlingshilfe“. Dort ist die Hilfe der (Erz-)Bistümer, Hilfswerke und Orden für Flüchtlinge übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus sind Dokumente, Stellungnahmen, Interviews und zahlreiche Links aufgelistet.
>>>>>Mehr zum Internetdossier zur Flüchtlingshilfe