Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Bischof Wilhelm Schraml:
Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz
Im Bistum Passau setzen wir die präzisierten Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch ab sofort um. In Abstimmung mit den deutschen Bischöfen sehen wir darin die Fortführung der Leitlinien von 2002.
Für uns geht es um die konsequente Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und den konsequenten Schutz von Jugendlichen und Kindern. Deshalb wurden einige Punkte der früheren und durchaus praktikablen Vorgehensweise präzisiert; etwa im Bereich der Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft. Wir im Bistum Passau haben das schon seit längerer Zeit so gehandhabt. Mit den nun präzisierten Richtlinien möchten wir die Verantwortung für den Schutz der Würde und der Integrität junger Menschen noch einmal deutlich Untersteichen.
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen ist eine verabscheuungswürdige Tat. Die Täter fügen der Glaubwürdigkeit der Kirche schweren Schaden zu. Es ist ihre Pflicht sich ihrer Verantwortung zu stellen.
Gleichzeitig darf an dieser Stelle auch gesagt sein, dass die vielen Priester, Diakone, Ordensangehörige, Frauen und Männer im pastoralen Dienst oder ehrenamtlich Tätigen, sich mit großer Umsicht und Verlässlichkeit in der Kinder und Jugendarbeit engagieren. Dafür soll auch ein Dank gesagt sein.
Bischof
Wilhelm Schraml






