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Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge


Datum: 
07.10.2015

So vielseitig engagiert sich der Kreis-Caritasverband Freyung-Grafenau für hilfesuchende Jugendliche.

 

 

Tausende Menschen strömen nach Deutschland, auf der Flucht vor Terror, Krieg und dem sicheren Tod. Unter ihnen sind auch viele Minderjährige. Viele Kommunen und Landkreise zeigen gerade seit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen unermüdliches Engagement. Gerade in Grenzregionen wie Passau und Freyung-Grafenau passiert viel. Hier ziehen Politiker, Sozialeinrichtungen, zahlreiche Ehrenamtliche und das Bistum Passau mit seinen caritativen Einrichtungen an einem Strang. Gutes Beispiel hierfür: Das Christophorus Haus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Waldkirchen. Derzeit sind hier 44 Jugendliche untergebracht, 60 sind maximal möglich. Sehen Sie hier einen Videobeitrag über die Clearingstelle in Waldkirchen:

 

Maximal drei Monate lang können unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer Erstaufnahmeeinrichtung bleiben. So lautet die Vorgabe. Sogenannte Clearingstellen sind damit nur eine vorübergehende Bleibe für die jungen Menschen. Wenn die Behörden grünes Licht für einen längeren Aufenthalt geben und eine Abschiebung vorerst vom Tisch ist, werden die Jugendlichen in Nachfolgeeinrichtungen untergebracht. Im Landkreis Freyung-Grafenau beispielsweise kommen die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge dann von der Clearingstelle in Waldkirchen oft in das Haus Sankt Benedikt in der Gemeinde Mauth. Stefanie Hintermayr und Benedikt Gradl haben die Einrichtung besucht:

 

Schönberg ist ein idyllischer Markt mitten im Bayerischen Wald, wo Tradition und Brauchtum hochgehalten werden. Die Marktgemeinde ist fest verankert in seine Kultur, seine Geschichte. Sie ist aber auch offen für Neues. Das zeigen die Einheimischen seit einigen Monaten. Sie engagieren sich, wo sie können für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die im Haus Sankt Vito untergebracht sind. Egal ob in der Schule, im kirchlichen Leben, bei Freizeitaktivitäten oder auch im Jugendtreff: Die Schönberger integrieren die ihre neuen, jungen Bewohner, wo es geht. Sehen Sie hier einen Videobeitrag, wie Menschen Zeichen setzen für Integration: