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„Wie sieht`s denn im Himmel aus?“


Datum: 
07.02.2018

Das Referat Ehe und Familie bildet neue KESS Trainerinnen und Trainer für religiöse Erziehung aus

 

 

„Wie sieht`s denn im Himmel aus?“

Das Referat Ehe und Familie bildet neue KESS Trainerinnen und Trainer für religiöse Erziehung aus

 

 

„Mama, wie sieht`s denn im Himmel aus?“ oder „Haben alle Menschen einen Schutzengel?“ Typische Kinderfragen, die Eltern und alle, die Kinder erziehen, in Verlegenheit bringen können. Darauf richtig zu reagieren und Stellung zu beziehen ist nur eine der Herausforderungen religiöser Erziehung. Im Ausbildungskurs „Kess-erziehen: Staunen. Fragen. Gott entdecken.“ beschäftigten sich zehn Hauptamtliche im pastoralen Dienst intensiv mit allen Facetten religiöser Erziehung, um Eltern, Großeltern und alle, die Kinder erziehen, in Zukunft darin zu unterstützen.  In diesem „Training“ können (Groß -) Eltern neu lernen, den Fragen der Kinder zu begegnen und Anlässe zu Gesprächen über Gott wahr zu nehmen und das Familienleben spirituell kreativ zu gestalten.  Wesentlich dazu gehört das Einüben einer Kooperativen, Ermutigenden, Situationsorientierten und Sozialen Grundhaltung (KESS)!

Religiöse Erziehung beginnt mit Beziehung

Das bedingungslose Ja Gottes zu jedem Menschen zeigt sich bereits dort, wo ein Kind angenommen und wahrgenommen wird, wie es ist!  Mit den ersten personalen Beziehungen zu den Eltern lernt es, mit anderen Menschen in Beziehung zu sein und letztlich daraus eine gesunde Christus – und Gottesbeziehung zu entwickeln.  Eltern und Großeltern gestalten entscheidend diese Beziehungen mit. Ihr Bemühen darum ist religiöse Erziehung. Lateinisch „religio“ bedeutet übersetzt Rückbindung, sich an jemand festhalten können, wie ein kleines Kind am Rockzipfel der Mutter.  Religiöse Erziehung geschieht, wo eine positive, lebensbejahende Haltung gefördert wird und Fragen nach dem Sinn gestellt werden. Wenn Religion mit den Leben des Menschen etwas zu tun haben soll und nicht nur für die Feiertage gut ist, dann gehören auch die Dinge aus dem alltäglichen Kinderalltag dazu! Auf dieser Basis haben die Bibel, die Sakramente und die wunderbaren Feste des Kirchenjahres eine Chance als bereichernde und tragende Rituale des Glaubens ihre Kraft zu entfalten.
 


Der Ausbildungskurs 2018: Von Links: Josef Veit, Stefan und Doris Zauner, Katharina Metzl, Elisabeth Amrhein (Ausbilderin), Claus Heikenwälder, Imke Horst (Praktikantin AKF), Christof Horst (Ausbilder), Franz Brunner, Eva Stirner, Katharina Tischer, Otto Penn, Sitzend von Links: Andrea Maasmeier, Maria Simböck, Gertraud Dickgießer.

 

Der Kurs Kess- erziehen: Staunen. Fragen. Gott entdecken.

In insgesamt fünf Einheiten widmet sich der Kurs diesen spannenden Themen. Durch Impulse, kleine Rollenspiele und kreative Übungen werden wichtige Aspekte für den Erziehungsalltag deutlich. Das Referat Ehe und Familie will mit einem verstärkten Team von zertifizierten Kess Trainerinnen und Trainern -, gut unterstützt durch das Fortbildungsreferat des Bistums -, die Familien als Lernort des Glaubens stärken und Familienspiritualität fördern. Zudem versteht sich der Kurs auch als ein Beitrag zur Neuevangelisierung.  Pastoralreferent Josef Veit, verantwortlich für Familienspiritualität im Referat Ehe und Familie bedankte sich bei den bewährten Ausbildern Elisabeth Amrhein aus Würzburg und Christof Horst aus Bonn und ermutigte die neuen Kursleiter/innen in ihrer zukünftigen Aufgabe.
 

Interessierte Pfarreien, Kitas und (Groß -)Eltern an „Kess erziehen: Staunen – Fragen – Gott entdecken“ wenden sich an das Referat Ehe und Familie Domplatz 3 94032 Passau 0851/393 6101, Mail referat.ehe-familie@bistum-passau.de .

>>>>Josef Veit