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„Dieses Jahr stellt eine Art Wegfindung für die Jugendlichen dar“


Datum: 
08.02.2016

Das Referat Mission und Weltkirche im Bistum Passau wurde mit dem RAL Gütezeichen Internationaler Freiwilligendienst – Outgoing ausgezeichnet

 

 

(v.l.) Carmelo Ramirez, Anna Gadorosi (MaZ), Tom Renz (MaZ), Domkapitular Manfred Ertl, Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Jana Absmeier (MaZ), Josef Erbesdobler (MaZ) freuen sich über die Urkunde.

Druckfrisch ist die Urkunde, die das Referat Mission und Weltkirche im Bistum Passau, unter der Leitung von Domkapitular Manfred Ertl, erhalten hat. Zertifiziert wurde das Referat durch die Gütegemeinschaft Internationaler Freiwilligendienst e.V., die nach monatelanger Prüfung festgestellt hat, dass das Bistum Passau und sein Referat Mission und Weltkirche den hohen Qualitätsstandards beim Freiwilligendienst entspricht. Stolz präsentierten die Verantwortlichen, Domkapitular Manfred Ertl und Carmelo Ramirez, am Freitag, den 05. Februar nun Bischof Dr. Stefan Oster SDB die vor wenigen Tagen eingetroffene Urkunde. Und was sagt diese Urkunde nun aus? Dass man beim Referat Mission und Weltkirche rundum gut beraten ist. Das bestätigt auch Tom Renz aus Passau, ein ehemaliger Missionar auf Zeit (MaZ). „Das Bistum Passau hat die Urkunde definitiv verdient. Wir wurden sehr gut betreut. Neben der Vorbereitung im Vorfeld, dem Seminar zwischendurch und dem Nachbereitungsseminar, gab es immer auch die Möglichkeit Kontakt nach Passau zu halten, was wichtig ist.“ Der Jugendliche ist vergangenen Sommer aus Peru zurückgekehrt und blickt gerne auf die Zeit zurück. „Ich kann den weltwärts Freiwilligendienst, der über die Diözese Passau angeboten wird, auf jeden Fall weiter empfehlen. Es ist eine gute Möglichkeit rauszukommen und es ist mehr als zu verreisen. Man baut sich in dieser Zeit einen Freundeskreis, ein Leben auf“, so Renz weiter. „Ich habe viel Lebenserfahrung gesammelt und sehr viel erlebt – sowohl gute als auch schlechte Sachen, die einen ein Leben lang prägen.“

Für das Referat Mission und Weltkirche geht es in gewohnt hoher Qualität weiter. Am Donnerstag, den 11. Februar beginnt schon der neue Kurs, der die nächsten 14 Missionare auf Zeit, davon 12 Abiturienten und 2 Lehramtsanwärter, auf ihren einjährigen Einsatz in Paraguay, Bolivien, Peru und Sri Lanka vorbereitet. „Die Bewerber sind meist mit der Kirche verbunden – entweder über die Ministrantenarbeit, oder sie engagieren sich in einem kirchlichen Verband. Die Zeit im Ausland ist für ihre Entwicklung von großer Bedeutung – das Jahr stellt eine Art Wegfindung für die Jugendlichen dar“, so Domkapitular Ertl. „Der Andrang für den Freiwilligendienst ist jedes Jahr groß und die Platzzahl leider begrenzt. Für den Freiwilligendienst 2016/2017 sind schon alle Plätze vergeben.“

>>>>> Weitere Informationen zum Programm „weltwärts Freiwilligendienst“ finden sie hier.

>>>>> Hören Sie hier einen Radiobeitrag zum Thema "Missionar auf Zeit

 

Sehen Sie hier einen Beitrag mit Eva Weggartner, als sie sich im Sommer 2015 auf ihren einjährigen Einsatz in Peru verbereitete: