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Dialogprozess in Mannheim - Aus Bistum Passau nehmen Generalvikar Dr. Klaus Metzl und der Diözesanratsvorsitzende Wolfgang Beier teil
„Im Heute glauben“ - Freitag, 8. und Samstag, 9. Juli in Mannheim: Diözesanbischof Wilhelm Schraml betont die Erneuerung der Kirche aus dem Geist des Evangeliums. Der Gesprächsprozess ist für den Bischof eine langfristige Entwicklung mit einer inneren Dynamik der Veränderung. Das braucht Geduld, langen Atem sowie Beharrlichkeit.
Diözesanbischof Wilhelm Schraml hat mehrfach in den vergangenen Monaten- dabei auch vor dem Bayerischen Landeskomitee der Katholiken in Bayern - eine Umkehr, Erneuerung und innere Reinigung der Kirche aus dem Geist des Evangeliums gefordert.
Bezogen auf den Dialogprozess, sprach der Bischof von „Evangelisierung“. Die Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden müsse in einer sich wandelnden Kultur überzeugen, also „Licht der Welt“ und „Salz der Erde“ sein. Die Förderung des innerkirchlichen Gesprächs über die Suche nach dem Glauben, über das Gebet und die Verehrung Gottes und den helfenden Beitrag der Kirche in den Nöten der heutigen Gesellschaft sei ein guter Schritt dazu. Der dazugehörige Gesprächsprozess ist für Bischof Schraml keine kurzfristige Angelegenheit, sondern eine langfristige Entwicklung mit einer inneren Dynamik der Veränderung. Das braucht Geduld, langen Atem sowie Beharrlichkeit.
Bischof Schraml hat den Dialogprozess gezielt in die Gremien der Diözese Passau eingebracht, etwa in den Ordinariats- und Priesterrat. Der Oberhirte führte das persönliche Gespräch mit den gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Laien aus den Dekanaten sowie mit dem Vorstand des Diözesanrates, weiter mit Priestern. Im Herbst folgen Treffen mit den Priestern aller Dekanate. Darüber hinaus stellt sich der Bischof auf verschiedenen Ebenen dem Dialog und bringt die Themen der Bischofskonferenz ein: bei Besuchen in den Gemeinden und Schulen oder bei Begegnungen mit ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer in Verbänden. Zudem hat sich der Oberhirte wie alle Bischöfe mit dem Schreiben „Im Heute Glauben“ direkt an die Pfarrgemeinden gewandt.
Ausgehend von den sogenannten Grundvollzügen der Kirche Diakonia, Martyria und Liturgia wird das Gespräch geführt. Jährlich veranstaltet die Bischofskonferenz ein größeres Treffen zu einem Jahresthema. Es soll Gläubige aus vielen Bereichen der Kirche zusammenbringen und motivieren, dem Jahresthema nachzugehen. Die Jahresthemen sind: 2011: Auftakt „Im Heute glauben: Wo stehen wir?“, 2012: Diakonia der Kirche: „Unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft“, 2013: Liturgia der Kirche: „Die Verehrung Gottes heute“, 2014: Martyria der Kirche: „Den Glauben bezeugen in der Welt von heute“, 2015: Abschluss und Feier des Konzilsjubiläums.
Mit der Gemeinsamen Konferenz von Deutscher Bischofskonferenz und Zentralkomitee der deutschen Katholiken sind zwei Projekte verabredet zu den Themen: „Priester und Laien in der Kirche“ und „Präsenz der Kirche in Gesellschaft und Staat“. Eine Reihe von größeren kirchlichen Ereignissen soll den Gesprächsprozess fördern, wie etwa der Besuch des Heiligen Vaters in Deutschland im September 2011, die Katholikentage 2012 und 2014, der Nationale Eucharistische Kongress in Köln 2013 und eine Reihe größerer diözesaner Feiern bzw. Wallfahrten. All das soll einmünden in das Gedenken des Konzilsjubiläums im Jahr 2015.
Die Auftaktveranstaltung für den Gesprächsprozess unter der Überschrift „Im Heute glauben“ findet am Freitag, 8. und Samstag, 9. Juli in Mannheim statt. Aus dem Bistum Passau nehmen teil:
Generalvikar Dr. Klaus Metzl, als Vertreter des Bischofs
Wolfgang Beier, Diözesanratsvorsitzender
Dr. Hanna Seidl, stellvertr. Diözesanratsvorsitzende
Dr. Gabriele Pinkl, Geschäftsführerin Diözesanrat
Veronika Emmer, BDKJ-Diözesanvorsitzende
Angelika Görmiller, KAB-Diözesanvorsitzende
Alexandra Kalchauer, PGR-Vorsitzende Burghausen
Konrad Niederländer, Ständiger Diakon
Josef Rotteneicher, Mitglied ZDK
BGR Pfarrer Josef Stallinger, Sprecher des Priesterrates





