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Domkapitular i. R. Max Huber wird 80 Jahre alt


Datum: 
09.05.2009

Prälat Max Huber, der langjährige Seelsorgeamtsleiter der Diözese, wurde am Samstag, 9. Mai, 80 Jahre alt.

Passau (iop). Max Huber, der langjährige Seelsorgeamtsleiter der Diözese Passau, wurde am Samstag, 9. Mai, 80 Jahre alt. Aber der Domkapitular im Ruhestand ist eigentlich noch immer im Unruhestand. Denn wie viele andere Priester hilft er, soweit es die Gesundheit zulässt, bei Gottesdiensten aus. So hat es der Polizistensohn Huber auch als Polizeipfarrer, an der Seite von Polizeidiakon Paul Schmidt gehalten, der als Seelsorger für die Polizeibeamtinnen und –beamten zuständig ist. 

Max Huber, geboren in Reisbach, wurde 1957 zum Priester geweiht. Er war zunächst Kaplan in Isarhofen und dann für zehn Jahre in Pfarrkirchen. Aus dieser Zeit stammen etwa seine rhythmischen Lieder und Messen. 1967 übernahm er die Pfarrei Grubweg in Passau. 1983 wurde er in das Domkapitel zum heiligen Stephan aufgenommen und war bis 2000 Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes. Für Diözesanjubiläen und Gedenkjahre hat Max Huber zahlreiche Anregungen für Gottesdienste und Predigthilfen formuliert, um den Glauben in die heutige Zeit zu vermitteln. Über die Diözesangrenzen hinaus ist der Prälat durch seine Evangeliumstexte in bayerischer Mundart bekannt. 

In diesen Tagen jährt sich zum 75. Mal die Heiligsprechung Bruder Konrad von Parzham. Max Huber hat rund um den Kapuzinermönch zahlreiche Beiträge veröffentlicht, darunter das Buch „Bruder Konrad von Parzham“, für 6,90 Euro im Pustet Verlag erhältlich. Es ist eine Zusammenstellung von Liedern, Informationen, Bildern, Gebeten und Meditationen.