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Asylsuchende und Flüchtlinge an Schulen


 

Im Schuljahr 2016/2017 möchten wir Sie auf folgende Fortbildungen zu diesem Thema hinweisen:

 

Umgang mit traumatisierten Menschen aus anderen Kulturen                                                                 

mit Barbara Abdallah-Steinkopff                                                                                        

Flüchtlinge und Asylsuchende sind in unseren Schulen angekommen und haben vieles mitgebracht: körperliche und psychische Folgen von Traumatisierungen, unterschiedlichste Kulturen, Sprachen und Schriften, unterschiedlichste Schulbildung (oder gar keine), sowie Motivation und Beweggründe für die Flucht und belastende familiäre Bedingungen. Das Wissen um die Erscheinungsbilder von Traumatisierungen, ein kompetenter Umgang mit betroffenen Menschen werden vorgestellt und diskutiert.

Montag, 03. 04. 2017,  9.00 - 16.30 Uhr, Gästehaus Schweiklberg Vilshofen

Bericht 2015/2016

 

Was im Nahen Osten passiert

mit Dr. Andrea Pichlmeier

Eine Expertin berichtet über Ursachen und Zusammenhänge: Der Nahe Osten destabilisiert sich zusehends. Die Folgen bekommt nun auch Europa unmittelbar zu spüren - in Gestalt zahlreicher vor Krieg, Gewalt und wirtschaftlicher Ausweglosigkeit Asylsuchender aus Syrien, dem Irak und umliegenden Ländern bis hin nach Afrika. Die Wurzeln der gegenwärtigen Konflikte sind vielfältig und reichen teilweise weit in die Geschichte zurück. Als Bibelwissenschaftlerin, die einige Jahre in Jerusalem, einem der Brennpunkte des Nahostkonflikts, gelebt und geforscht hat, setzt sich die Referentin intensiv mit den Ländern auseinander, die zwar gegenwärtig mit den Folgen westlicher Interessen und Interventionen ringen, die aber vor allem geprägt sind von alten tribalen Kulturen, in denen Religion und soziale Strukturen nicht voneinander zu trennen sind.

Donnerstag, 09.02.2017,  14.30-17.00 Uhr,  Schulreferat - Domplatz 7 Passau

 

Erzähl mir, was du glaubst!

mit Dr. Andrea Pichlmeier

Flüchtlinge, Asylsuchende und ihre Religionen. Mit den Asylsuchenden aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Teilen Afrikas zieht auch deren Religion in das öffentliche Leben und die mediale Wahrnehmung europäischer Länder ein. Die meisten Migranten unserer Tage sind Muslime. Doch ist der Islam, nicht anders als das Christentum, keine einheitliche Religion, sondern hat sich in verschiedene Richtungen entwickelt und zahlreiche Schulen hervorgebracht, in denen es nie nur um religiöse Überzeugungen, sondern auch um kulturelle Prägungen geht, deren kollektives Gedächtnis weit in die Geschichte zurückreicht.

Dienstag, 07.03.2017, 14.30 - 17.00 Uhr, Schulreferat Passau- Domplatz 7 Passau