Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Das Bistum

Was die Kirche vor Ort und weltweit im Dienst für die Menschen zu leisten versucht, davon soll auf den Internetseiten der Diözese Passau die Rede sein. Das ist Kirche: Eine Glaubensgemeinschaft, bunt und vielfältig, schöpferisch und aktiv, biblisch gesagt, eben Volk Gottes unterwegs. Von kaum einem Kirchturm ist man bei uns im Bistum Passau ohne Blickkontakt zum nächsten. Kirchliches Leben und christliches Zeugnis gehören zu unserem ober- und niederbayerischen Wesen, weltoffen und traditionsbewusst, menschenfreundlich und bodenständig. Eine solche Gemeinschaft ist folglich alles andere als ein statisches Gebilde mit allein institutionellen Zügen. Es gibt es zahllose Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, die als Christen ihr Leben gestalten und sich für andere einsetzen. Die sich in der Kirche Jesu Christi engagieren. Das Volk Gottes im Bistum Passau lebt in dem festen Bewusstsein, dass der Geist Gottes es leitet und begleitet.
In den über 300 Pfarrgemeinden sollen die Menschen Wurzeln schlagen können, sich angenommen wissen, mit ihren Sorgen und Nöten. Sie sind dort keine unpersönlichen "Fälle", keine "Nummern", gerade, wenn in einer manchmal kalten, entsolidarisierten Welt einige zu scheitern drohen. Ihren Auftrag versucht die Kirche seit altersher in drei Feldern zu erfüllen: Martyria = Glaubensverkündigung, Liturgia = Gottesdienst, Diakonia = Dienst am Menschen. So vollzieht sich kirchliches Leben, verkündigend, feiernd, helfend, unterwegs mit den Menschen, für die Menschen, auf dem Weg zu Gott hin.
Heute zählt das Bistum Passau mit seinen knapp 500.000 Katholiken im ostbayerischen Raum zu den kleineren Diözesen in Deutschland. Einst jedoch war es das größte Bistum im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Bis an die ungarische Grenze reichte das Bistumsgebiet. Der Wiener Stephansdom hat seinen Namen nicht von ungefähr. Er geht zurück auf den Patron des Passauer Domes. Wien und die heutigen Diözesen St. Pölten und Linz gehörten zu Passau. So verfügt Passau traditionell über freundschaftliche Kontakte die Donau hinab, auch hinein in den osteuropäischen Raum. Genauso gepflegt werden aber Beziehungen mit Brasilien, in Alagoinhas arbeiten Passauer Priester und Mitarbeiter, mit der Abtei Waegwang in Südkorea oder mit dem Senegal.
Natürlich können die Internetseiten nur Blitzlichter auf das Gesamte werfen und nie alles erfassen. Wir möchten Ihnen lebendige Momentaufnahmen des Bistums vorlegen, die zeigen, dass Glaube kein Relikt aus vergangenen Tagen ist. Wir möchten Sie einladen, sich ein ganz persönliches Bild unserer Kirche zu machen. Nehmen Sie teil am kirchlichen Leben, versuchen Sie, ihren ganz persönlichen Glauben zu leben. Geben Sie Zeugnis von unserer und Ihrer Hoffnung.
Wolfgang Duschl





