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Zitate - Mit Kirche in die Zukunft


Gemeinsam feierten Bischof Stefan Oster SDB und Bischof em. Wilhelm Schraml am Sonntag, 21. Juni,
um 16 Uhr im Stephansdom ihren Geburtstag. Das Passauer Bistumsblatt nimmt beide – im übertragenen Sinne –
beim Wort und veröffentlicht Zitate aus ihren Ansprachen und Predigten.

 

 

»    Ich träume von einer Kirche, in der die Menschen von neuem Jesus entdecken. Unverstellt, aus dem schlichten Evangelium, so wie es zum Beispiel Franz von Assisi, wie    es Don Bosco, wie es Therese von Lisieux gelesen, verstanden und gelebt haben. «

Aus der Predigt, die Bischof Dr. Stefan Oster SDB in Passau-Mariahilf anlässlich seines 50. Geburtstages gehalten hat.

 

»    Stell dir deine Seele als ein großes Haus vor. Dieses Haus  hat sehr viele Bewohner und auch der Heilige Geist ist in das unterste Stockwerk dieses Hauses eingezogen. Er lädt dich ein – zum Besuch des Gottesdienstes. Und er lädt dich ein, den Menschen um dich herum gut zu sein. «

Über die Wirkung des Heiligen Geistes (zu Firmlingen).

 

»     Die Wallfahrt ist ein Bild für das ganze Leben eines gläubigen Menschen. Das Ziel, auf das wir hingehen, ist auf geheimnisvolle Weise schon auf dem Weg dabei: Unterwegs schon zu Hause. «

Über das Pilgern.

 

»     Maria ist die Zuflucht der Sünder, Maria ist der Ort, wo wir Jesus ganz nahe kommen. Sie ist das Geschöpf, das am meisten Liebe im    Herzen hatte und bei ihr und in der Beziehung zu ihr sind wir auch Jesus und seinem Geist ganz nahe. «

Über die Muttergottes.

 

»     Jesus, unser Herr, ist ein  Diener der Menschen, der uns im Auftrag des Vaters vergibt. Und unser Auftrag als Christen ist es daher, ihm in unserer Vergebungsbereitschaft zu folgen. Auch das ist Maßstab für uns. «

Aus einem Beitrag im sozialen Netzwerk „Facebook“.

 

 

 

Bischof Stefan Oster SDB

Mit Kirche in die Zukunft

 

„Wenn es dann heißt: ‚Der Bischof ist da‘, dann sehe ich mich immer
um und frage mich: ‚Ist noch jemand anderes da?‘“ Das bekannte Bischof
Dr. Stefan Oster SDB am Anfang seiner Bischofszeit in einem Interview.
„Mittlerweile sind“, so der Bischof scherzhaft, „die Flitterwochen vorbei“. Er
ist angekommen, fährt kreuz und quer durch die Diözese, besucht Pfarreien,
Dekanate, unzählige Einrichtungen, um mit den Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Es zeigt sich: Auch Themen, die nicht von allen Seiten mit Beifall bedacht werden, spricht er offen an – getreu seinem bischöflichen Leitspruch: „Der Sieg der Wahrheit ist die Liebe“
 

»    Damit Kinder gesund werden,    braucht es ein Ineinander von medizinischer Sorge, von heilender und heilsamer Natur und dem Wirken Gottes. «

Bei der Segnung der neuen Räume in der Kinderklinik Dritter Orden in Passau.

 

»     Der Bischof wird nur insofern  Hirte genannt, als er von    Christus dazu eingesetzt ist, in seinem Namen und in seinem Auftrag die Herde zu versorgen, zu nähren und zu leiten. Der Bischof erfüllt nur    dann seinen Auftrag gut, wenn durch seinen Dienst und seine Verkündigung Christus selbst aufscheint. «

Bischof Stefan Oster über seine Auffassung vom Hirtenamt.

 

»     Hier im Haus hat der Glaube kein altbackenes Gesicht,  sondern ein frohes. «

Zum 30-jährigen Bestehen des Ministrantenreferates im Bistum Passau.

 

»     ,Wie schade‘, dachte ich mir. ,Wie schade, dass ich Bischof Franz nicht mehr gekannt habe.‘ Er war ein Mensch mit einem großen, weiten und tiefen Herzen. Ein tief Glaubender und ein großer Menschenfreund. «

Beim Gedenkgottesdienst für Bischof Franz Xaver Eder im Jahr 2014.

 

»     Eine zentrale Aufgabe für die    Zukunft wird es sein, neue Räume von Begegnung und    Glaubenskommunikation zu erschließen. Wir brauchen sie, damit wir zum Beispiel das zentrale Geheimnis der  Eucharistie nicht einfach als 45-minütigen Kirchenbesuch hinter uns bringen wollen, sondern damit es uns    tatsächlich Quelle und Höhepunkt unseres christlichen Lebens wird. «

Ringen, Suchen, Zeugnis geben: Über den Weg der Kirche in die Zukunft.

»     Viele Menschen zeichnen vom deutschen Papst die Karikatur vom Starrköpfigen, vom Unbeweglichen, vom Diktator des römischen Zen tralismus. Vielmehr aber ist Benedikt ein Leuchtturm in er Theologie unserer Zeit, der von Klarheit und Tiefe im Urteil sowie von Demut    und persönlicher Bescheidenheit geprägt ist. «

Zum Jubiläum „Zehn Jahre nach der Papstwahl von Benedikt XVI.“ in Marktl.

»    Die wirkliche Begegnung mit Jesus hat eine Qualität, die meine Erwartungen immer  übersteigt. Und wenn ich mich darauf einlasse, ihm zuwende, dann spüre ich zugleich: Es übersteigt nicht nur meine Erwartungen, sondern darin liegt zugleich eine  Erfahrung, die Antworten gibt auf die tiefsten Fragen und    Sehnsüchte meines Lebens. «

Über die Begegnung mit Jesus.
 

 

>>>>>Beitrag aus dem Passauer Bistumsblatt / Foto: Barbara Osdarty