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Dekane & Prodekane


Sprecher und Koordinator der Priester, der Ständigen Diakone und kirchlichen Mitarbeiter

Im entsprechenden Statut ist der Dekan „als Sprecher und Koordinator der Priester, der Ständigen Diakone und aller kirchlichen Mitarbeiter/Innen im Dekanat“ ausgewiesen. Deshalb nimmt er in der Diözese eine wichtige Schnittstelle ein. Die für die Diözese wichtigen Inhalte gelangen durch den Dekan sowohl zu den geistlichen Mitbrüdern als auch zu den hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dekanat. Umgekehrt bringt er all das, was die Menschen im Dekanat bewegt, vor den Bischof.

Gleichzeitig hat der Dekan eine wichtige Funktion für die Einheit des Klerus im Dekanat und der Einheit gegenüber dem ganzen Presbyterium. Alle in der Seelsorge Tätigen soll er konstruktiv zusammen führen und ihnen eine spirituelle Begleitung ermöglichen. Über den Dekan werden auch Vertretungen, Aushilfen und der Bereitschaftsdienst in der Notfall- oder Krankenhausseelsorge organisiert. Wichtig ist auch, dass er die Geistlichen zu eigenen geistlichen Treffen einlädt, dann zu den Dekanatskonferenzen an denen die Laienmitarbeiter teilnehmen. Darüber hinaus sorgt er für theologisch-spirituelle Bildungsangebote.

  Dekane und Prodekane:
1. Dekanat Altötting Günther Mandl, Altötting Heribert Schauer, Unterneukirchen
2. Dekanat Freyung-Grafenau Kajetan Steinbeißer, Grafenau Magnus König, Freyung
3. Dekanat Hauzenberg Kallmeier Rudolf,Tittling Msgr. Alfons Eiber, Hauzenberg
4. Dekanat Osterhofen Heinrich Blömecke, Moos Philipp Höppler, Lalling
5. Dekanat Passau Helmut Reiner; Domkapitular, Passau Michael Hüttner, Passau
6. Dekanat Pfarrkirchen Dr. Wolfgang Schneider, Bad Birnbach Adolf Ortmeier, Eichendorf
7. Dekanat Pocking Martin Dengler, Rotthalmünster Gunther Drescher, Bad Griesbach
8. Dekanat Regen Martin Prellinger, Zwiesel Michael Nirschl, Rinchnach
9. Dekanat Simbach Bernd Kasper, Simbach Wolfgang Reincke, Mitterskirchen
10. Dekanat Vilshofen Christian Altmannsperger, Fürstenstein Pater Witold Kuman, Aldersbach

 

Der Dekan als Sprecher und Koordinator der Priester, der Ständigen Diakone und aller kirchlichen Mitarbeiter/Innen im Dekanat

1. Der Dekan nimmt in der Diözese eine wichtige Schnittstelle ein. Die für die Diözese wichtigen Inhalte gelangen durch den Dekan sowohl zu den geistlichen Mitbrüdern als auch zu den hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dekanat. Umgekehrt bringt er all das, was die Menschen im Dekanat bewegt, vor den Bischof.

2. Der Dekan ist Garant der Einheit des Klerus im Dekanat und der Einheit gegenüber dem ganzen Presbyterium. Darüber hinaus ist es seine Aufgabe, alle Priester und Ständigen Diakone und pastoralen Mitarbeiter/Innen im Dekanat zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zu führen und ihnen eine spirituelle Begleitung zu ermöglichen. Dazu gehört u. a. die gegenseitige Abstimmung der Eucharistiefeiern an Sonn- und Feiertagen, die Aushilfe bei Krankheitsfällen, gegenseitige Beichtaushilfen, die rechtzeitige Absprache über die Urlaubsregelung, den Bereitschaftsdienst in der Notfall- oder Krankenhausseelsorge, die Vertretung im Urlaub und bei Abwesenheit wegen Exerzitien, Wallfahrten und Bildungsveranstaltungen.
Alle diese Vertretungs- und Kooperationsfragen sind zunächst subsidiär im Dekanat zu regeln. Kann darüber kein Einvernehmen hergestellt werden, schaltet der Dekan den Personalreferenten ein.

3. Mindestens zwei mal jährlich lädt der Dekan alleindie Geistlichen zu einer Recollection ein. Zu den Dekanatskonferenzen (Dies) werden auch die Laienmitarbeiter/Innen eines Dekanates eingeladen. Darüber hinaus sorgt der Dekan in Zusammenarbeit mit dem Referat für theologische Fortbildung und berufliche Begleitung dafür, dass auch die Laienmitarbeiter/innen theologisch-spirituelle Bildungsangebote wahrnehmen.

4. Gibt die Amts- oder Lebensführung eines Geistlichen oder kirchlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin zu Beanstandungen Anlass, führt der Dekan mit der betreffenden Person unter vier Augen ein Gespräch. Erst nach erfolgloser Bemühung berichtet der Dekan dem Generalvikar. Bei schweren Vergehen ist es Gewissenspflicht des Dekans, dies sofort zu tun.

5. Im Abstand von fünf Jahren zur Visitation führt der Dekan einen Pastoralbesuch in den Pfarrverbänden seines Dekanates durch. Das Nähere zur Visitation regelt der "Seelsorgebericht zur Verwendung im Bistum Passau".

6. Der Dekan gehört von Amts wegen dem Dekanatsrat an. Er ist Mitglied des Vorstandes des Dekanatsrates.

7. Der Dekan ist verantwortlich für die Dekanatskasse und die Dekanatsakten. Zu diesen zählt das Schriftgut des Dekans, aber auch die Sitzungsprotokolle des Dekanatsrates. Bei Amtswechsel ist für die ordnungsgemäße Übergabe des Dekanatsarchivs zu sorgen.

8. Was den Religionsunterricht im Dekanat angeht, wird hier auf die jeweils geltenden Regelungen der "Dienstordnung der Schuldekane und Schulbeauftragten für den katholischen Religionsunterricht in der Diözese Passau" sowie auf die "Dienstordnung für Religionslehrer im Kirchendienst an Volksschulenund Förderschulen in den bayer. (Erz-)Diözesen" verwiesen.

9. Der Dekan führt neu ernannte Pfarrer gemäß dem Ritus zur Feier der "Amtseinführung des Pfarrers" in ihr Amt ein.

 

Die Aufgaben des Dekans beim Ableben eines Geistlichen

10. Der Dekan achtet darauf, dass alle Priester und Ständigen Diakone des Dekanates eine letztwillige Verfügung über ihr Begräbnis treffen und diese bei ihm hinterlegen. Die Testamente sind direkt an die Bischöfliche Finanzkammer zu senden, werden dort aufbewahrt und im Todesfall an das zuständige Nachlassgericht gesandt.

11. Todesfälle von Geistlichen sowie kirchlichen Mitarbeitern/Innen im Dekanat teilt der Dekan dem Generalvikariat mit.

12. Der Dekan ist Offiziator bei Beerdigungen von Priestern und Ständigen Diakonen seines Dekanates.

13. Wird eine Pfarrei / Pfarrverband durch den Tod des Stelleninhabers vakant, stellt der Dekan die kirchlichen Akten und Siegel sicher. Zugleich wird von einem Beauftragten der Bischöflichen Finanzkammer der Kassenstand festgestellt und über beides ein Protokoll gefertigt.