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Dekanatsrat


 

Dekanatsrat Freyung-Grafenau

Dr. Hanna Seidl, Waldkirchen (1. Vors.)
Tobias Denk, Schönbrunnerhäuser (1. Stv.)
Johannes Jung, Bischofsreut (2. Stv.)
Getraud Mader, Schönbrunn (Schriftführerin)
Margit Poxleitner, Freyung (Presse)

 

 

Dr. Hanna Seidl als Dekanatsratsvorsitzende im Amt bestätigt
Generalvikar Dr. Klaus Metzl bot Infos zum Pastoralstrukturellen Erneuerungsprozess

Der neue Vorstand des Dekanatsrates mit den Delegierten zum Diözesanrat.
v.l. Wahlleiter Markus Biber, Dekan Msgr. Kajetan Steinbeißer, 1. Vors. Dr. Hannah Seidl, Gertraud Mader, Schriftführerin, stv. Vors. Tobias Denk, Sabine Mandl und Annette Ammerl (Delegierte zum Diözesanrat), stv. Vors. Johannes Jung und Generalvikar Dr. Klaus Metzl
 

Freyung/FRG. Im Pfarrheim Freyung fand kürzlich die konstituierende Dekanatsratvollversammlung statt. Dazu trafen sich die Geistlichen, Pfarrgemeinderatsvorsitzenden bzw. Pfarreisprecher und Verbandsvertreter aus den Pfarreien des Dekanates Freyung-Grafenau Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Vorstandes. Dr. Hanna Seidl aus Waldkirchen wurde dabei für die Wahlperiode von 2018 bis 2022 in ihrem Amt bestätigt. Der gastgebende Pfarrgemeinderat Freyung mit dem neuen Vorsitzenden Josef Geis hatte auch für ansprechende Dekoration des Pfarrheimes und das leibliche Wohl seiner Gäste gesorgt. Mit besonderem Applaus für sein Engagement und seine Bereitwilligkeit zum ehrenamtlichen Dienst im Dekanat wurde Tobias Denk bedacht, der mit seinen 19 Jahren der jüngste Pfarrgemeinderatsvorsitzende im Dekanat ist.

Zunächst begrüßte die Vorsitzende Dr. Hannah Seidl unter den Anwesenden auch Generalvikar Dr. Klaus Metzl (Mitglied Steuerungsgruppe) und Markus Biber, den stv. Vorsitzenden des Diözesanrates und gratulierte herzlich zur Wahl der neuen Pfarrgemeinderäte und der Vorsitzenden. Anlässlich der ersten Vollversammlung des Dekanatsrates nach den Pfarrgemeinderatswahlen hatten die Teilnehmer im Anschluss Gelegenheit sich in einer kurzen Vorstellungsrunde gegenseitig bekannt zu machen.

Dekan Msgr. Kajetan Steinbeißer suchte im Anschluss in einen geistlichen Impuls ein anderes Wort für Neuevangelisierung. Er verglich den Begriff mit Auftrag und Mission, „was sich auch als roter Faden durch die Bibel zieht“. In einem Absatz heißt es „such dir Leute“, so geht es auch in der Pfarrei, betonte der Dekan. Ferner hob er heraus, in der Pfarrei brauche es neben der Hierarchie, auch Mitarbeiter und Menschen die Verantwortung übernehmen wollen. Den Schlüssel dazu sieht er im Pfingsterlebnis das den Aposteln wieder Auftrieb gab.

Die Vorsitzende gab im Anschluss einen kurzen Überblick über die Aufgabe des Dekanatsrates, wie Erfahrungsaustausch in der Pfarrgemeinderatsarbeit, Planung von Fortbildungen. Dem Überblick über die letzten vier Jahre zu Folge beschäftigte sich der Dekanatsrat mit dem Thema Flüchtlinge und Asyl. Auch der Besuch des Bischofs im Dekanat und das Jahr der Barmherzigkeit waren Themen.

Bei der Wahl für den Dekanatsrat, unter der Leitung des stv. Vorsitzenden des Diözesanrates Markus Biber, wurde die 1. Vorsitzende Dr. Hanna Seidl aus Waldkirchen in ihrem Amt bestätigt. Zu ihren Stellvertretern wurden  Tobias Denk aus Schönbrunnerhäuser und Johannes Jung aus Bischofsreut  gewählt. Als Schriftführerin wurde Gertraud Mader Schönbrunn und als Pressereferentin des Dekanatsrats Margit Poxleitner aus Freyung hinzu gewählt. Als Delegierte in den Diözesanrat wurden neben Dr. Hanna Seidl als Vorsitzende, sowie Annette Ammerl, Sabine Mandl und Tobias Denk gewählt.

Johannes Geier vom Jugendbüro stellte nach den Wahlen ein Konzept für die Begleitung Jugendlicher bis zur „Firmung mit 16“ im Dekanat vor. Man wolle „Proaktiv sein“. Hauptamtliche und Pfarrgemeinderatsvorsitzende sollen sich daher Gedanken machen „Wie kann man das gestalten“. Als wichtige Punkte nannte er, soziale Aktionen, das Kennenlernen von Spiritualität natürlich unter dem Grundsatz der Freiwilligkeit. Wichtig sei es auch von der Erstkommunion an aufzubauen und im Anschluss Kontinuität. In diesem Sinne gab er die Empfehlung „die Firmung mit 16“ in Jugendausschüssen zu diskutieren und Listen mit Angeboten zu erstellen. Insgesamt sah er die Firmung mit 16 als große Chance für die Jugendarbeit und appellierte an die Anwesenden „Helft mit“.

Generalvikar Dr. Klaus Metzl stellte schließlich die nächsten Schritte im pastoralstrukturellen Erneuerungsprozess vor. Es passe gut, dass Gremien neu besetzt sind, wie der Generalvikar zunächst betonte. In Werkstattabenden wurde bereits dafür geworben, in diesen Erneuerungsprozess einzusteigen. Die Problematik: immer weniger Pfarrer, immer größere Pfarrverbände. Das Ziel:  Priester müssen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden um wieder „Menschen begleiten zu können“. Auch Kirchenpfleger und Ehrenamtliche sind überbelastet. Es kommen sogar immer noch mehr Veraltungsaufgaben auf sie zu. Die Konsequenz: Professionalisierung und Konzentrierung, darum der Aufbau von Verwaltungszentren, 18 in der Diözese, drei im Dekanat und zwar in Freyung, Grafenau und Waldkirchen. Bereits im Sommer 2019 sollen alle Verwaltungszentren errichtet sei, ein ambitioniertes Programm wie er betonte. Abschließend erging seine Einladung, an der großen Veränderung mitzuwirken, damit die „Kirche von Passau eine lebendige Kirche bleibt“.

Unter Tagesordnungspunkt Verschiedenes bat KEB-Geschäftsführerin Barbara Schwarzmaier um die Meldung der Bildungsbeauftragten der Pfarrgemeinderäte. Abschließend erging noch der Hinweis auf den Dekanatsministrantentag am 26. Juli in Kreuzberg. Mit dem Dank für die gute Aufnahme und Bewirtung im Pfarrheim Freyung schloss die Vorsitzende die erste Sitzung des neuen Dekanatsrates.

Margit Poxleitner