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Karpfham

Die Pfarrei

 

"Maria Himmelfahrt"

in Karpfham

 

mit Informationen aus dem "Handbuch des Bistums Passau 2010"

 
Der Karpfhamer Veranstaltungskalender als PDF-Datei zum Nachlesen und Ausdrucken:

Hier öffnet sich der Karpfhamer Veranstaltungskalender.
 
Hier geht es zum Bilderbuch der Pfarrgemeinde Karpfham mit vielen Fotos von Peter Doll
 

 

Die Pfarrei zählt ca. 1200 Katholiken. Das Gebiet dehnt sich vom Kurgebiet Bad Griesbach bis zu den Ortschaften Großtrenk, Poigham (Gemeinde Tettenweis) und Schwaim. Zentrum ist im Ortsteil Karpfam die Pfarrkirche mit Friedhof. Die Erstnennung des Ortes war im Jahr 903. Bereits 1038/1045 ist der Ort als bischöfliche Pfarrei belegt. Die Pfarrei gehört zum Pfarrverband Bad Griesbach im Dekanat Pocking der Diözese Passau. Bei der Pfarrkirche befindet sich das Pfarrhaus mit Priesterwohnung, Pfarrbüro und Pfarrheim, und der Pfarrstadl.

 

Kirchliche Vereinigungen:

KDFB seit 1975, zur Zeit 135 Mitglieder - Stand: 2015

Hier öffnet sich der Veranstaltungskalender des KDFB.

Marianische Männerkongregation seit 1956, zur Zeit 44 Mitglieder

Seniorengruppe Karpfham

Hier öffnet sich der Veranstaltungskalender der Senioren. 

 

Kindergruppe seit 2011, zur Zeit 20 Mitglieder

Ministranten, zur Zeit 43 Mitglieder

Frauenchor seit 1979, zur Zeit 25 Mitglieder

Kinderchor seit 1970, zur Zeit 15 Mitglieder

Kirchenchor seit 1979, zur Zeit 33 Mitglieder

 

Die Pfarrkirche mit dem Patrozinium "Maria Himmelfahrt" befindet sich in der Rottalstraße 26. Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Turmunterbau errichtet. Die südliche Außenseite des Presbyteriums wird auf 1456 datiert. Es folgt 1457 die Datierung über dem Scheitelfenster des inneren Presbyteriums und 1470 an der Westwand innen. 1707 erhält der Turm eine Zwiebelbekrönung. Ab 1863 erfolgt eine Regotisierung mit Anbau einer Sakristei mit Oratorium. 1872 folt der Turmaufsatz, 1884 die Errichtung und Einweihung der Lourdeskapelle, 1885 Errichtung der Ölbergkapelle.

Die Pfarrkirche ist ein Langhaussaal zu vier Jochen, teilweise eingezogene Strebepfeiler und einer dreiachsigen Westempore. Die Länge beträgt ca. 40 m und die Breite ca. 12 m.

Der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre und die Kanzel stammen aus den Jahren 1854-67 nach einem Entwurf von Leonhard Schmidtner aus Landshut und der Ausführung von Anselm Sickinger aus München. Der Hauptaltar stammt von Curt Porzky im Jahr 1974. Die Kirchenbänke bieten Sitzplätze für 200 Personen und haben seit 1975 neugotische Wangen. Die fünf Glocken haben insgesamt ein Gewicht von 5379 kg.

Als Nebenkirche befindet sich mit dem Patrozinium "Emmaus" ein Ökumenisches Kurseelsorgezentrum im Kurgebiet von Bad Griesbach. 1991/92 von den Architekten Alexander von Branca und Norbert Liebich aus München errichtet. Die Bauleitung hatte Otto Hofmeister aus Massing. Die Apsisausmalung stammt von Oskar Koller aus Nürnberg, die Ausmalung der Vaterunser-Kapelle von Hubert Distler aus München.

 

Eine weitere Nebenkirche ist die Vierzehn Nothelfer Kapelle beim Pfarrhaus. Um 1500 erbaut. 1864 Einrichtung als Institutskirche der Englischen Fräulein, Einbau einer Westempore mit Zugang zum benachbarten Institutsgebäude. Es stehen 36 Sitzplätze zur Verfügung.

 

Kapellen befinden sich

im Kurgebiet: Ökumenische Kapelle St. Stephan von Ungarn von 1985

im Kurgebiet: Hauskapelle im Reha-Zentrum Passauer Wolf

in Parnham: erbaut 1989 und 1990 geweiht, mit einer geschnitzten Pieta im Eigentum der Pfarrkirchenstiftung Karpfham.

in Gerau: Niedernhuber Kapelle von 1992

in Poigham: Fertigstellung 1835 nach einem Gelübde. Seit 1869 betreut die Familie Geislberger auf dem Hopperhof die Kapelle. Letzte Renovierung 1990 bis 1996.

und in Singham 1989 errichtet.