Menu

St. Salvator


Die Pfarrei

"Heilige Dreifaltigkeit"

in St. Salvator

mit Informationen aus dem "Handbuch der Diözese Passau 2010"

 

 

Die Pfarrei gehört zum Pfarrverband Bad Griesbach im Dekanat Pocking der Diözese Passau.  Die Geschichte des Ortes und der Pfarrei ist fest mit der Geschichte des zwischen 1288 und 1309 entstandenen Stiftes mit eigener Klosterpfarrei verbunden. 1734 wurde nach St. Salvator die Dreifaltigkeits- Bruderschaft gebracht, deren Zweck es war, Almosen zu sammeln, um christliche Gefangene aus muslimischen Händen loszukaufen. Diese Bruderschaft besteht heute wieder aus fast 100 Mitgliedern, die sich sich für die verfolgten Christen im Nahen Osten einsetzen.

Die Säkularisation beendete die Geschichte des Klosters und es erfolgte die Aufhebung des Prämonstratenser-Stiftes am 22. März 1803. Aus der Hofmark wurde wieder ein Bauerndorf. St. Salvator verlor sogar die kirchliche Selbständigkeit. 1834 wurde eine Schulkuratie genehmigt, die Schul- und Kirchamt verband. 1853 konnte der Kurat einem Lehrer das Unterrichten übertragen. 1902 wurde die Kuratie zur Pfarrei erhoben. Das heutige Gebiet der Pfarrei erstreckt sich von Bergham (Gemeinde Haarbach) über Freudenöd nach Rehwinkl. Zur Pfarreigemeinde gehören heute 400 Katholiken. Treffpunkt der verschiedenen Gruppen ist das Jugendheim gegenüber der Kirche. Das Ortsbild wird von der ehemaligen Klosteranlage, zu der auch die Pfarrkirche gehört, geprägt. Im Jahr 1990 wurde St. Salvator als "Schönstes Dorf im Landkreis Passau" ausgezeichnet.

 

Kirchliche Vereinigungen:

Dreifaltigkeitsbruderschaft seit 1734, zur Zeit 80 Mitglieder

KDFB seit 1977, zur Zeit 50 Mitglieder

 

Kinderchor seit 2004, zur Zeit 28 Mitglieder

Kirchenchor seit 1933, zur Zeit 18 Mitglieder

Ministranten, zur Zeit 16 Mitglieder

KLJB-Jugendgruppe seit 2013, zur Zeit 20 Mitglieder

Mutter-Kind-Gruppe des KDFB seit 2000, zur Zeit 12 Mitglieder

Seniorenclub des KDFB seit 1989, zur Zeit 22 Mitglieder
 

Pfarrkirche "Hl. Dreifaltigkeit" am Klosterberg 19:
Im 12. Jahrhundert wurde das Gut St. Salvator von einem Raindinger an das Prämonstratenser-Stift Osterhofen geschenkt. 1288 kamen zwei Brüder, vielleicht Laienbrüder aus dem Kloster Osterhofen, auf das Gut St. Salvator und entwickelten es zunächst zu einer Laiengenossenschaft. Mit der Erhebung des Gutes zur Probstei 1309 wandelte es sich zu einem Prämonstratenser-Stift. Bald danach wurde mit dem Bau der Stiftsanlage begonnen, 1321 erstmals vier Altäre geweiht, denen 1329 zwei weitere hinzu gefügt wurden.
1437 erhielten die Kanoniker von St. Salvator die Pfarrei Uttlau (mit Filialen Reisbach, Bergham, Haarbach, Wolfakirchen, Grongörgen) übertragen und hatten somit eine umfassende Seelsorge-Aufgabe erhalten. 1441 wurde die Probstei zur Prämonstratenser-Abtei erhoben. Im 15. Jahrhundert ließ der zweite Abt alle Kirchen im spätgotischen Baustil umbauen. 1625 gelang es dem Kloster, die Hofmark Reisbach vom Grafen von Ortenburg zu kaufen.Die neugewonnene Wirtschaftskraft des Klosters konnte selbst ein Großbrand am 4. Dezember 1632 nicht zerstören. 1633 wurde mit dem Wiederaufbau der Klosteranlage und der Kirche, diesmal etwas höher am Hang und im frühbarocken Baustil, begonnen. Am 3. Juli 1644 war die Einweihung der Kirche. Am 24. April 1703 wurden das Klostergebäude und das Kirchendach erneut von einem Brand zerstört, die Wiederherstellungsarbeiten sind nicht dokumentiert.

 

Kapellen befinden sich in:

Aicha

Bergham und

Grillenöd