Pfarrverband Pocking

Herzlich willkommen auf den Seiten des Pfarrverbandes Pocking!

 

Sehr geehrte Besucher und Besucherinnen unserer Homepage,
wir sind am Aufbau unseres Internetauftritts. Bitte haben Sie Verständnis, wenn noch nicht alle Inhalte vollständig präsentiert werden können.

Eine kleine Geschichte von Pocking:

Pocking ist von den Römers bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. bewohnt. Möglicherweise lebten hier bereits erste Christen. Das ehemalige Kirchlein St. Georg am Rand des römischen Dorfes kann möglicherweise soweit zurückreichen. In den Reihengräbern der frühen Baiern in Inzing fand man eine vergoldete Scheibenfibel aus der Zeit nach 600 mit einem Kreuz, zu dem seitwärts zwei Tiere hochsteigen, ein Zeichen für erstes Christentum unter den Baiern. Ende des 8. Jahrhunderts schenkt ein adeliger Priester namens Cundalpereth an die Kirche in Passau eine Georgskirche. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist die Georgskapelle im Osten von Pocking gemeint. Zur selben Zeit bekommt das Benediktinerkloster Mondsee (heute in Oberösterreich) zahlreiche Höfe vom unteren Rottal bis zum Inn geschenkt, darunter 820 in Pocking und schon 770 in Berg bei Pocking. Schönburg ist über Jahrhunderte Verwaltungssitz für die Klostergüter. Auch der Bischof und das Domkapitel von Passau waren im Stadtgebiet begütert. Inzing ist in der Karolingerzeit Königspfalz mit einen Pfalzkapelle, an der 848 der Diakon Engildeo wirkt.
Die heutige Stadtpfarrkirche St. Ulrich, benannt nach dem heldenhaften Verteidiger der Stadt Augsburg bei der siegreichen Ungarnschlacht 955, wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert von einem adeligen Ulrich von Pocking erbaut.
In Passau ging Bischof Reginbert 1144 daran, über den Inn eine Brücke zu bauen. Bisher gab es nur eine Fähre zwischen St. Nikola und der alten Severinskirche, deren Einnahmen das Chorherren-Stift St. Nikola einstrich. Zur Ablösung und Entschädigung übergab der Bischof die schon bestehende Pfarrei Hartkirchen mit Oberindling und Mittich an das Stift. Nach dem Wunsch der Chorherren nach Unabhängigkeit von weltlichen Herren wurde die Kirche dem Apostel Petrus nach St. Peter in Rom geweiht. Pocking, damals noch Eigenkirche eines Adeligen, kam später dazu. Erst 1666 wird Pocking selbstständige Pfarrei genannt. Die Kirche Schönburg wurde 1709 Benefizium der Schlossherrschaft und 1921 Pfarrei.  (Dr. Oswin Rutz)
 

Inhalt abgleichen