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Geschichte


Die Pfarrei

Eine Urkunde von 1190 nennt zum erstenmal den Namen Tiefenbach und erwähnt einen Pfarrer von Tiefenbach namens Pilgrim. So gehört Tiefenbach zu den alten Pfarreien nördlich der Donau. Diese sogenannten Urpfarreien umfaßten meist ein ausgedehntes Territorium. Auch  Tiefenbach bildete die kirchliche Mitte eines großen Gebietes. Noch im 19. Jahrhundert reichten die Pfarrgrenzen bis an die Tore der Stadt Passau.

1261 wurde die Pfarrei der Krypta im Dom zu Passau inkorporiert; die Seelsorge erfolgte  über Jahrhunderte von Passau aus durch Vikare am Dom. Erst 1684 bekam die Pfarrei wieder die Selbständigkeit und einen Pfarrer am Ort.
Das 19. Jahrhundert brachte – auch als Folge der Säkularisation – die Errichtung von ca. 70 Pfarreien durch Abtrennung von Gebieten aus den flächenmäßig großen Altpfarreien von 1843 bis 1952 wurde ca. die Hälfte des Pfarrgebietes Tiefenbach abgetrennt. Dennoch umfaßt die Pfarrei auch heute noch ein ansehnliches Gebiet. Durch die rege Siedlungstätigkeit in Tiefenbach und Haselbach ist die Pfarrbevölkerung auf 4.300 Katholiken angewachsen. 
 

Pfarrkirche St.Margareta

Seit etwa 800 Jahren steht in Tiefenbach eine Kirche. Die heutige Pfarrkirche ist ein Bau aus der spätgotischen Zeit. Das Langhaus wurde 1842 – 1844 im neugotischen Stil angebaut. Für den verweilenden Betrachter birgt das Gotteshaus manche Kostbarkeit.

Christkönigskirche in Haselbach

Die Kirche wurde 1969/70 nach den Plänen des Münchner Architekten Östreicher im zeitgenössischem Stil errichtet. 1978 wurde der Turm angebaut.

=> Umfassende Auskunft gibt das Tiefenbacher-Heimatbuch „Heimat zwischen Ilz und Donau“