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Ernennung


 

Große Freude und großer Dank
im Bistum Passau:

 

Salesianerpater Dr. Stefan Oster SDB

zum 85. Bischof von Passau ernannt!

               

                          (Bild: Quelle SDB)

 

„Für die Diözese ist es bis jetzt der schönste Tag dieses Jahres“, betonen Diözesanadministrator Prälat Dr. Klaus Metzl und Dompropst Hans Striedl nach der Ernennung von Pater Dr. Stefan Oster SDB zum 85. Bischof von Passau. „Auf diesen Tag haben nicht nur wir, sondern auch die Gläubigen gewartet, gehofft und dafür haben wir gebetet“, so Metzl. Er dankte Papst Franziskus für seine Entscheidung und freut sich darauf, eine gut geordnete Diözese in die Hände des neuen Oberhirten übergeben zu können. „Unser künftiger Bischof darf sich auf eine lebendige Kirche in Passau freuen mit vielen engagierten Geistlichen, Laien und auch einer sehr lebendigen jugendlichen Kirche“, so Metzl. Sofort nach der Ernennungs-Bestätigung der Apostolischen Nuntiatur in Berlin machte sich Prälat Metzl zusammen mit dem Passauer Dompropst Hans Striedl auf den Weg nach Benediktbeuern, um Pater Dr. Stefan Oster dort im Kloster zu besuchen. „Das war eine sehr freudige und innige Begegnung und ein schönes Kennenlernen“, so Metzl und Striedl.

>>>>> "Der neue Bischof steckt voller Energie" - Diözesanadministrator Klaus Metzl im domradio.de-Interview über den ungewöhnlichen Kirchenmann.

Zur großen Freude mischt sich in Passau aber auch Erleichterung, denn nun ist die „administrative Zeit“ vorbei. „Wir haben wieder einen Bischof, der mit ganzer Kraft die Leitung und Führung der Diözese übernimmt und auch pastoral Akzente setzen wird“, so Metzl weiter. „Denn die Sedisvakanz bedeutet unter anderem, dass wegweisende Entscheidungen nicht getroffen werden dürfen, das obliegt einzig und allein einem Bischof.“ Metzl dankte „den vielen Geistlichen und Angehörigen der Diözese, die sich in dieser Zeit so engagiert eingebracht haben – auch durch ihre Gebete.“
Bis zur Besitzergreifung der Diözese durch den neuen Bischof – wie es kirchenrechtlich korrekt heißt – werden noch mehrere Wochen vergehen. Auf den künftigen Bischof warten in diesem Jahr bereits viele Termine, darunter die Priesterweihe. „Jetzt wollen wir ihm eine freundliche Begrüßung in seiner Diözese bereiten“, betont Metzl. Die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen.

>>>>>"Die Kirche ist jung, und die Kirche hat Zukunft" - Pressemeldung Salesianer Don Boscos

>>>>> Der Beitrag aus der Katholischen Fernsehredaktion

 

Ein Ordensmann auf dem Passauer Bischofsstuhl

Nach dem Benediktiner Simon Konrad Landersdorfer OSB (81. Bischof von Passau / geb. 02. 10.1880 – gest. 21.07.1971) wird nun mit Prof. P. Dr. Stefan Oster erneut ein Ordensmann an der Spitze der Diözese stehen. „Ich bin überzeugt, dass dies auch ein Zeichen an unsere Ordensschwestern und Ordensbrüder der Diözese ist, welche Bedeutung die Orden für die Glaubensgemeinschaft haben“, so Metzl. Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos wurde von Johannes Bosco (Don Bosco / 1815-1888) gegründet. "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen", zählt zu seinen berühmtesten Zitaten und dieser Satz spiegelt die für ihn und seine erzieherische Tätigkeit kennzeichnende Grundhaltung. Don Bosco hat sein Leben den Jugendlichen gewidmet, um ihnen aus der Armut der damaligen Zeit eine Perspektive im Glauben und Gott zu geben. Die Salesianer Don Boscos gehören zu den Pionieren der pädagogischen Jugendarbeit in Italien. Anlässlich der Hundertjahrfeier seines Todes erklärte Papst Johannes Paul II. Don Bosco zum „Vater und Lehrer der Jugend“.
„Don Bosco ist so etwas wie mein Vater, meine Identität“, erklärte Pater Dr. Stefan Oster SDB bei seinem ersten Treffen mit Diözesanadministrator Klaus Metzl und Dompropst Hans Striedl. „Der christliche Glaube macht froh, bereichert das Herz, er ist und bleibt jung – auch wenn man älter wird. Und er gibt immer neu die Kraft, sich wirklich den Menschen zuzuwenden. Das ist an meinem Ordensvater Don Bosco sehr deutlich ablesbar“, so Pater Oster.
 

>>>>>>Der Lebenslauf von P. Dr. Stefan Oster SDB

>>>>>>Hintergrundinformationen zu Salesianer Don Boscos

>>>>>>Das Statement des künftigen Passauer Oberhirten, das er im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittag in Benediktbeuern abgab

>>>>>>Grussworte zur Ernennung

 

Von Altötting bis zum Bayerischen Wald – Pater Dr. Stefan Oster SDB freut sich auf Begegnungen

„Als ich an das Bistum Passau dachte, war da als erstes die Freude über Altötting“, erklärt Pater Dr. Stefan Oster. „Für mich in meinem Glaubensleben und auch in meinem theologischen Nachdenken spielt die Mutter des Herrn eine große Rolle und sie ist ja auch für meinen Orden sehr wichtig.“ In Altötting schlägt das Herz Bayerns, so Oster weiter. Auch ansonsten gibt es zum Bistum Passau schon viele Verbindungen. Als Journalist ist Pater Stefan Oster SDB häufig in Niederbayern unterwegs gewesen, im Bayerischen Wald hat er das Skifahren gelernt und auch viele Pilgerwanderungen führten ihn bereits in jungen Jahren durch das Bistum. „Ich freue mich, das alles jetzt noch näher zu erkunden und die Menschen bei vielen Begegnungen kennenzulernen“, betont Oster.

>>>>>Das Bistum Passau im Zahlenspiegel

 

Erster offizieller Besuch im Bistum Passau
von Pater Dr. Stefan Oster SDB, dem 85. Bischof von Passau

 

Nach der Ernennung von Pater Dr. Stefan Oster zum 85. Bischof von Passau am letzten Freitag, fand am Donnerstag, 10. April, ein erster offizieller Empfang im Bistum Passau statt.

>>>>>Eindrücke vom Besuch in Altötting und Passau

 

Bischofsweihe von Salesianerpater Dr. Stefan Oster SDB

Am Samstag, den 24. Mai 2014, um 14.00 Uhr,  wird im Passauer Stephansdom die Bischofsweihe von Salesianerpater Dr. Stefan Oster SDB zum 85. Bischof von Passau stattfinden. Dieses Datum ist für die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos ein ganz besonderes, weil am 24. Mai das Maria-Hilf-Fest gefeiert wird.

>>>>>>Presseinformation zur Vereidigung von Pater Dr. Stefan Oster SDB im Prinz Carl Palais München

>>>>>>Informationen rund um die Bischofsweihe

>>>>>>Zur Akkreditierung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Bistums Passau

 

Hl. Stephanus als Namenspatron

„Wir freuen uns sehr, dass unser Bischof als Namenspatron den Hl. Stephanus führt, unter dessen Patrozinium auch unser Dom St. Stephan steht. Das ist eine sehr schöne Verbindung“, stellt Metzl zur Namensgleichheit fest. In der Geschichte der Passauer Bischöfe gab es bisher keinen Stefan. Der Heilige Stephanus hat kurz vor seinem Martyrium den Himmel offen gesehen und das ist es auch, was Pater Dr. Stefan Oster SDB berührt, wenn er an seinen Namenspatron denkt. „Es besteht ein tiefer innerer Zusammenhang zwischen der Bereitschaft, sein Leben für Christus hinzugeben, zu lieben und dann den Himmel offen zu sehen. Das ist für mich eine tiefe Botschaft, die von meinem Namenspatron kommt. Sie ist zum einen wunder-schön, aber auch eine große Herausforderung“, so Oster.  
Pater Dr. Stefan Oster SDB ist nach Bischof em. Wilhelm Schraml erneut ein Oberhirte, der gebürtig aus der Oberpfalz stammt.

Sedisvakanz seit 01. Oktober 2012

Bischof  em. Wilhelm Schraml hatte bereits im Jahr 2010 zu seinem 75. Geburtstag  Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt angeboten. Benedikt XVI. hat dieses Angebot zum Amtsverzicht jedoch nicht angenommen und Wilhelm Schraml blieb noch weit länger als ein Jahr bis zum 1. Oktober 2012 Bischof von Passau. Zu diesem Zeitpunkt nahm Papst Benedikt XVI. den Amtsverzicht des Passauer Bischofs an und ernannte ihn gleichzeitig zum "Apostolischen Administrator des Bistums Passau". Als solcher leitete er "mit allen bischöflichen Rechten und Pflichten" die Diözese Passau bis zu seinem 78. Lebensjahr weiter. Am 02. September 2013 wurde Schraml von diesem Amt von Papst Franziskus entpflichtet. Als Diözesanadministrator übernahm Prälat Dr. Klaus Metzl und bisheriger Generalvikar am 09. September 2013 die Leitung der Diözese, er wurde dazu vom Domkapitel gewählt.