Gründungsziele und heutige Bedeutung des PWB


Das Gebet hat große Kraft

Auf Initiative von Prinzessin Maria Immaculata, Herzogin zu Sachsen (1874-1947) wurde am 12.06.1926 in Freiburg das "Frauenhilfswerk für Priesterberufe" gegründet. Die Zielsetzung dieser von Laien getragenen Gebetsbewegung liegt vor allem im Gebet um und für Priester nach der Weisung Jesu: "Bittet den Herrn der Ernte".

"Die Hauptaufgabe unseres Vereins soll das Gebet sein das eifrige, anhaltende Gebet."(Prinzessin Maria Immaculata)

Die Anstöße zur Gründung einer Vereinigung zur Unterstützung und Förderung des Priesternachwuchses liegen in den gesellschaftlichen Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts:

  • Die Verdrängung des Christentums durch politische Entscheidungen aus dem öffentlichen Leben;
  • die Entchristlichung breiter Bevölkerungsschichten;
  • ein zunehmender Priestermangel.

Seit seiner Gründung 1926 war und ist das Werk ein wichtiger Faktor im kirchlichen Leben. Es hält ein zentrales Anliegen der Seelsorge wach und trägt zur Erneuerung und Verlebendigung der Kirche bei. In vielen Bistümern verbinden sich heute mit der Gebetsinitiative "PWB" die bestehenden Diözesanstellen "Berufe der Kirche" und das von der Deutschen Bischofskonferenz errichtete "Zentrum für Berufungspastoral" in Freiburg.

Die Passauer Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche unterstützt die Mitglieder in ihren Zielen durch Rundbriefe, Gebetshilfen, Einkehrtage, Exerzitien und Jahrestreffen. Die Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe (PWB) zählt in der Diözese Passau heute 620 eingetragene Mitglieder.