Ständiger Diakonat im Bistum Passau


Diakonentag am Samstag, den 12. März 2011 in Passau, St. Maximilian

mit H. H. Bischof Wilhelm Schraml

 (Foto: Markus Werz)

Der Diakonentag für die Ständigen Diakone und ihren Ehefrauen fand am 12. März 2011 in Passau, Haus St. Maximilian, statt. Am Vormittag feierte H. H. Bischof Wilhelm Schraml im Priesterseminar mit allen eine Heilige Messe. In seiner Predigt ermutigte er die Diakone Gebetsgemeinschaft zu sein. Dazu zähle im Besonderen das Stundengebet. Den Christen und damit auch den Diakon erkenne man im Gebet. Das Gebet sei der Atem der Kirche, das vor leerer Betriebsamkeit bewahre.
So können die Diakone im Auftrag Jesu bei den Menschen sein. H. H. Diakon Dr. Johannes Schachtl sprach im weiteren Verlauf über die Identität des Diakons. Sie erwachse aus der Identifikation aus Jesus Christus. Die Diakone gratulierten im Laufe des Tages Bischof Wilhelm Schraml zum 25-jährigen Bischofsjubiläum sowie Diakon Dr. Johannes Schachtl zu dessen 75. Geburtstag.                                                                                                                                                    

 

Die Feier der Admissio im Ständigen Diakonat mit H. H. Bischof Wilhelm Schraml fand am Mittwoch, den 26. Januar 2011

in der Seminarkirche des Priesterseminars statt.

 

(Bild von links nach rechts: Domkapitular Msgr. Dr. Hans Bauernfeind, Spiritual P. Mirko Legawiec OSPPE, Konrad Weishäupl, Fachbereichsleiter Diakon Bernhard Hobelsberger, Hans-Peter Wagner, H. H. Bischof Wilhelm Schraml, Hans Ranzinger, Sprecher der Diakone Diakon Bernhard Huber, Albert Achatz, Jürgen Schmidt, Dompropst Hans Striedl)

Der H. H. Bischof Wilhelm Schraml erinnerte die Kandidaten für die Admissio an ihre geistliche Berufung. Dieser sollen sie mit ganzem Herzen folgen und sie als künftige Diakone mit Leben erfüllen.

 

   

 

Treffen des Diakonenkreises in Waldkirchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr zufrieden mit Gebet, Gespräch und Museumsbesuch in Waldkirchen waren die Teilnehmer des Diakonenkreises in Waldkirchen. Eingeladen hatten Diakon Konrad Niederländer mit Ehefrau Christine und Prodekan Pfarrer Bruno Pöppel.

 

 

"Diakone beten mit: 30 Tage für Berufungen"

 

Diakone und ihre Ehefrauen trafen sich in der Andreaskapelle in Passau zum gemeinsamen Gebet. Sie unterstützten damit die Gebetsaktion der Diözese Passau, welche unter dem Leitwort steht: "Wir beten mit. 30 Tage für Berufungen."

Diakon Mario Unterhuber, mitverantwortlich an der Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche, hatte den Gebetsabend vorbereitet. Zu seiner Seite standen Diakon Bernhard Huber, Sprecher der Diakone, und Fachbereichsleiter Diakon Bernhard Hobelsberger. Anwesend waren ebenfalls Spiritual P. Mirko Legawiec OSPPE und der Bischöfliche Beauftragte Domkapitular Msgr. Dr. Hans Bauernfeind.

Im Verlauf des Gebetes kam sowohl die Taufberufung als auch die besondere Berufung zum Diakon zur Sprache. Es wurde für das Bistum und die Berufenen gebetet. Nicht zuletzt kam im Gebet auch die Sorge um geistliche Berufungen zur Sprache

Bild rechts:

Diakon Mario Unterhuber, Fachbereichsleiter Diakon Bernhard Hobelsberger, Sprecher Diakon Bernhard Huber

 Text und Bilder: Hans Bauernfeind

 

Gebet:

 

Barmherziger Gott!
 
Du zeigst jedem Menschen einen Weg, der zu dir, in die Gemeinschaft der Kirche und zu den Mitmenschen führt.
Du rufst jeden von uns, den Spuren deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus zu folgen.
Wir bitten dich um ein gutes Miteinander in den Pfarreien, Pfarrverbänden und Gemeinschaften im Bistum Passau, damit Berufungen wachsen können.
Ermutige alle Christinnen und Christen, ihre Taufberufung in Ehe und Familie, Kirche und Gesellschaft zu leben.
Lass die jungen Menschen ihre Berufung entdecken.
Ermutige Menschen, sich hauptberuflich in deinen Dienst zu stellen.
Erwecke in vielen die Bereitschaft, dir als Priester zu dienen.
Berufe Männer in den Dienst des Ständigen Diakons.
Schenke der Kirche Ordensberufungen.
Erfülle alle mit deinem Geist, dass sie in ihrer persönlichen Berufung gestärkt werden.
Darum bitten wir voll Vertrauen, durch Christus, unseren Herrn. Amen.
 
(Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche)

 

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Sie stellen die dienende Liebe Christi dar – Diakonentag in St. Maximilian
 Pater Mirko Legawiec OSPPE, Spiritual für die Ständigen Diakone, erinnerte die Ständigen Diakone an ihre Berufung als sakramental Geweihte. Beim Diakonentag in St. Maximilian legte der Spiritual in bildhafter Sprache dar, dass Christus seine Hand vom Haupt des Geweihten nicht mehr weg nehme. Des Weiteren beanspruche der Herr den Geweihten ganz.  Auch die Ehefrauen der Ständigen Diakone nehmen an der Berufung des Ehemannes teil. Zur Berufung und Identität des Diakons sprach ebenfalls Domkapitular Msgr. Dr. Hans Bauernfeind. Er erläuterte die kirchenrechtlichen Klarstellungen zum geweihten Diakon. Papst Benedikt XVI. habe in seinem Motu proprio „Omnium in mentem“ die sakramentale Weihe des Diakons bekräftigt und dessen Charisma in der Darstellung der dienenden Liebe Christi zu den Menschen entfaltet. Der Diakon sei nicht zur Gemeindeleitung, sondern zur dienenden Liebe berufen. Dieses Verständnis beruhe auf den Aussagen der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils. Während des gemeinsamen Essens gratulierten die Diakone und Ihre Ehefrauen dem Bischöflichen Beauftragten zur Wahl und zur Ernennung zum Domkapitular. Dompropst Hans Striedl und Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl sprachen ebenfalls Grußworte. B. Hobelsberger 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 Auf dem Bild von links nach rechts: Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl, Domkapitular Msgr. Dr. Hans Bauernfeind, Diakon Bernhard Huber (Sprecher), Fachbereichsleiter Diakon Bernhard Hobelsberger und Dompropst Hans Striedl

 

 

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Es geht um die dienende Liebe Christi zu den Menschen

Einmal jährlich tagen die Verantwortlichen der deutschen Bistümer für den Ständigen Diakonat. In diesem Jahr waren die Delegierten 2 Tage zu Gast im Bistum Rottenburg-Stuttgart. Das Bistum Passau  wurde von Fachbereichsleiter Diakon Bernhard Hobelsberger und dem Sprecher der Ständigen Diakone, Bernhard Huber, vertreten. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Begegnung sowie der Erfahrungs- und Gedankenaustausch der Verantwortlichen der deutschen Bistümer sowie die Feier der Hl. Eucharistie; hierzu hatten Diözesanbischof Dr. Gebhard Fürst und Weihbischof Dr. Johannes Kreidler eingeladen.

In der Bundesrepublik gibt es derzeit über 3000 Ständige Diakone. Mehr als die Hälfte sind Diakone mit Zivilberuf. In der Ausbildung befinden sich bundesweit ca. 440 Kandidaten. Weiterführende statistische Daten sind der neu gestalteten homepage www.diakone.de zu entnehmen.

Hauptpunkt der Tagung war, das kirchliche Profil des Diakons herauszuarbeiten. Betont wurde, dass der geweihte Diakon, die dienende Liebe Christi zu den Menschen repräsentiere.

Bernhard Huber

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Admissio-Feier beim Ständigen Diakonat

Der Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml hat am Dienstag, 26. Januar, einen Bewerber in den Kreis der Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat aufgenommen. Dr. Stephan Rank erhielt bei einem Gottesdienst um 19.00 Uhr in der Barbarakapelle die sogenannte „Admissio“.

Dr. Stephan Rank, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, wohnt in Grafenau. Er ist verheiratet und hat drei Söhne.

 

Auf dem Bild v.l.n.r.: Fachbereichsreichsleiter Diakon Bernhard Hobelsberger, Frau Maria-Luisa Rank, Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat Domkapitular Msgr. Dr. Hans Bauernfeind, Dr. Stephan Rank, Hwst. H. Bischof Wilhelm Schraml, Personalreferent Dompropst Msgr. Hans Striedl, Spiritual P. Mirko Legawiec OSPPE

Text und Bild: Wolfgang Duschl