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Religiöse Erziehung


KESS ERZIEHEN

Staunen - Fragen - Gott entdecken

 

 

Aktuelle Kurse

 

Ausbildung zur Kess Trainerin / Kess Trainer für

Kess-erziehen: Staunen. Fragen. Gott entdecken.

Die Ausbildung befähigt dazu, den (Groß-)Elternkurs sowie einzelne Impulsveranstaltungen, Themenabende oder Themenreihen begleitend zur katechetischen Arbeit anzubieten. Die Ausbildung umfasst drei Ausbildungsblöcke und wendet sich vorwiegend an Priester, Diakone, Pastoralreferenten/innen, Gemeindereferenten/innen, Pädagogen/innen, Erzieher/innen sowie pastorale und katechetische Mitarbeiter/innen in den Gemeinden.

Ort Spectrum Kirche, Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf, Passau

Termin Einführung + Modul 1 Di, 14.11., 14:30 Uhr bis Fr, 17.11.2017, 16:00 Uhr

            Modul 2 Di, 12.12., 14:30 Uhr bis Do, 14.12.2017, 16:00 Uhr

            Modul 3 Di, 23.1., 14:30 Uhr bis Do, 25.1.2018, 16:00 Uhr

Leitung Josef Veit, Pastoralreferent

Referenten Dipl. Theol., Dipl. Päd. Christof Horst,

Dipl. Sozialpädagogin Elisabeth Amrhein

Kosten Kursgebühr 420,00 € Unterkunft/VP ca. 450,00 €

Anmeldung bis 28.10.2017, Referat Ehe und Familie, Josef Veit, 0851 393-6120, josef.veit@bistum-passau.de

                                                      

 

 

Was heißt religiöse Erziehung?

Ziel - Weg - Haltung von Kess Staunen

Kinder wollen ihre Welt begreifen: nicht nur wie alles funktioniert, sondern auch warum alles so ist, wie es ist. Und so stellen sie unweigerlich die kleinen und großen Fragen des Lebens.       Von Ihren Eltern wollen sie Antworten, egal ob diese selbst gläubig sind oder nicht. Wie können Eltern damit umgehen?
Kess-erziehen: „Staunen. Fragen. Gott entdecken.“ unterstützt Väter und Mütter darin,

  • ihr Kind zu ermutigen, Fragen zu stellen und eigene Gedanken und Ideen zu entfalten.
  • seine seelische Entwicklung zu fördern.
  • ihrem Kind zu helfen, sich selbst und die Welt besser zu verstehen und sich als handlungsfähig zu erleben.
  • es auch in spiritueller Hinsicht zu begleiten und in seiner religiösen Bildung zu stärken.
  • ihrem Kind zu vermitteln, dass es lohnt, nachzudenken und sich mit anderen auszutauschen.
  • ihm Wege aufzeigen, das Leben selbstbewusst und wertorientiert zu gestalten.
  •  gemeinsam mit ihrem Kind auch in religiösen Fragen auf dem Weg zu sein.

 

DER WEG
Der Kurs richtet sich an Eltern von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.
In fünf Einheiten werden folgende Inhalte vertieft:

 

  • Die Beziehung mit dem Kind „kess“  gestalten – das positive Lebensgefühl stärken.
  • Sich mit dem Kind auf die fragende Seite stellen – Selbstentdeckendes Lernen stützen.
  • Mit dem Kind reden über Gott und die Welt – Kindliche Gottesbilder achten.
  • Der Spiritualität Raum geben – sich von Gott anrühren lassen.
  • Das Leben gemeinsam leben, deuten und feiern – sich von christlichen Traditionen anre-gen lassen.

Der Kurs knüpft an den Erfahrungen und Stärken der Teilnehmenden an. Er unterstützt Eltern in einer ganzheitlichen Erziehung, indem auch die religiöse Dimension des Lebens mit in den Blick genommen wird. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die spirituellen Bedürfnisse von Kindern, Übungen und konkrete Anregungen für die Praxis zu Hause.

DIE HALTUNG
K wie kooperativ: Gemeinsam für ein gutes Familienklima sorgen und Konflikte so lösen, dass keiner zu kurz kommt.
E wie ermutigend: Sich dem Kind zuwenden und seine Selbstständigkeit fördern.
S wie sozial: Die Bedürfnisse des Kindes nach Zuwendung und Mitbestimmung erfüllen. Und darauf achten, dass es seinerseits die Bedürfnisse der Eltern respektiert.
S wie situationsorientiert: Nicht stur „nach Lehrbuch“ erziehen, sondern die eigenen Möglichkeiten und Ziele achten.
Auf „Staunen.Fragen.Gott entdecken.“ konkretisiert, bedeutet das:
Kooperativ: Gemeinsam Spuren des Religiösen aufgreifen und das religiöse Leben gestalten.
Ermutigend: Die Fragen des Kindes ernst nehmen und es in seinem eigenen Glaubensweg stärken.
Sozial: Die Dimensionen des Glaubens auf die sozialen Grundbedürfnisse hin erlebbar machen.
Situationsorientiert: Keine gelernten Antworten geben, sondern in Achtsamkeit gegenüber dem Augenblick und der eigenen Überzeugung agieren.

 

 

 

 

Staunen – Fragen – Gott entdecken

Kurstrainer/innen ausgebildet

 

 

 

„Nach dem Kurs ist vor dem Kurs!“  so appellierte  Josef Veit, Pastoralreferent  und Verantwortlicher für „Kess erziehen“ im Bistum Passau zum Abschluss der Kursleiter/innen –Ausbildung des Elternkurses „Kess erziehen: Staunen – Fragen – Gott entdecken!“ an die frisch ausgebildeten, vorwiegend hauptamtlichen,  Referentinnen und Referenten. Denn jetzt soll das neue kreative  Kursmodell bei  interessierten Eltern  mit Kindern von zwei bis 10 Jahren in den Pfarrverbänden umgesetzt werden. Interessenten an „Kess erziehen: Staunen – Fragen – Gott entdecken“ wenden sich an das Referat Ehe und Familie Josef Veit Domplatz 3 94032 Passau 0851/393-6101 oder 6102.

 

 
 

Kess“ lässt Familien staunen
Religiöse Erziehung fördert das Zusammenleben

ALKOFEN/PASSAU

Mit „Kess erziehen – Staunen – Fragen – Gott entdecken!“ gibt das Referat Ehe und Familie eine wichtige
Hilfestellung auf diesem Weg. Als Pilotprojekt startete dieses Kursmodell in Alkofen.
„Mit unseren Kursen wollen wir Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen, ihnen Anregungen geben zur Gestaltung des Familienlebens, gemeinsame Erlebnisse vermitteln, und die Beziehungen untereinander
stärken“, erklärt Josef Veit, der im Referat Ehe und Familie für das Projekt „Kess erziehen“ verantwortlich
ist. In den Elternkursen geht es um religiöse Erziehung von Anfang an. Zielgruppe sind Väter und Mütter von Kindern bis zu zehn Jahren. Unter Anleitung durch ausgebildete Kursleiter soll das neue Modell in den Pfarrverbänden umgesetzt werden.
„Es ist nachgewiesen, dass religiöse Erziehung Kinder und Familien stärkt und das Zusammenleben fördert“,
erklärt Josef Veit den Hintergrund. Kinder wollen die Welt verstehen. Und so erleben Eltern, dass das Leben mit einem Kind und für ein Kind sie herausfordert, sich auch mit Fragen von Religion und Glaube auseinander zu setzen. Der Kurs legt Spuren, wie Väter und Mütter die seelische Entwicklung ihres Kindes in spiritueller Hinsicht unterstützen können. Sie werden ermutigt, religiöse Themen aufzugreifen, gemeinsam mit ihrem Kind nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu suchen und sich hierbei von der christlichen Tradition leiten zu lassen.
Der Elternkurs zeigt Wege auf, wie das Kind zu einem eigenen religiösen und spirituellen Weg ermutigt werden kann. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die spirituellen Bedürfnisse von Kindern, Übungen und konkrete Anregungen für die Praxis zu Hause.

 
Bild: Helene Uhrmann-Pauli, die Leiterin des Familienreferats im Bischöflichen Ordinariat  (4.v.l.), fand in Alkofen Teilnehmerinnen, die sich mit großem Eifer in das Projekt  „Kess erziehen“ stürzten.    Foto: Veit

 

Kess – das sagen Teilnehmerinnen
Trixi Schönbuchner:                                                                                          
„Der Kess-Kurs war für mich eine ganz tolle und tiefgründige Erfahrung.
Die beiden Trainer Josef Veit und Helene Uhrmann-Pauli haben uns auf sehr einfühlsame,
abwechslungsreiche und oft auch witzige Art aus dem hektischen Alltag geholt und unsere Gedanken auf die Edelsteinmomente mit unseren Kindern und unserer Familie gelenkt. Sehr dankbar bin ich für wertvolle und gut in die Praxis umsetzbare Tipps.

Steffi Kremsreiter:                                                                                                               
„Mir hat der Kess-Kurs sehr gut gefallen. Ich habe einiges dazu gelernt und wurde wieder ein bisschen aus meiner alltäglichen ,Erziehungsfahrschiene‘ geholt. Das hat mir und auch meinen                       
Kindern gut getan. Die Referenten waren hervorragend und super sympathisch.
Ich fühlte mich miteinbezogen, vertraut und verstanden und sehr wohl. Kess erziehen lohnt sich in jedem Fall.

Regina Hechinger:                                                                      
Es hat mir sehr gut gefallen. Wir waren eine ganz tolle Runde. Man macht jetzt so manches mit Kindern, Mann, Familie usw. viel bewusster und besser und setzt vieles um. Die zwei Kess-Trainer haben es sehr kess gemacht. Ich kann den Kurs nur weiter empfehlen."

 

Bettina Brumm:  
„Bevor ich mich zu diesem Kurs anmeldete, war ich schon etwas skeptisch.Schwierig ist ja
auch die Teilnahme an fünf Abenden, wenn man Kinder zu Hause hat. Aber schon nach dem ersten Seminarabend war ich mir sicher, etwas Gutes für meine Familie und mich zu tun. ,Auszubrechen‘ aus dem Alltag, zur Ruhe zu kommen und das Ganze aus der Entfernung heraus zu betrachten – zwei einfühlsame Kursleiter halfen unserer Gruppe dabei. Ich habe viele Anregungen mit nach Hause nehmen können und werde versuchen, einiges davon umzusetzen.“