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Kommission für Neuevangelisierung


Die Mitglieder der Kommision für Neuevangelisierung. Im Bild fehlt Regens Martin Dengler

 

Die Kommission für Neuevangelisierung setzt sich aus 24 Mitgliedern zusammen (im Bild fehlt Regens Martin Dengler). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus den verschiedensten Bereichen des kirchlichen Lebens im Bistum Passau, um einen weiten Blick ins Bistum abzubilden: u.a. Vertreterinnen und Vertreter des Diözesanrats, der Räte und Verbände, Schulen, Ehe- und Familienpastoral, der Frauen- und Männerseelsorge. Bischof Stefan Oster hat diese Kommission einberufen und ist bei jedem Treffen auch selber dabei. Ziel der Kommission ist es, gangbare Wege für das Bistum Passau zu finden, Menschen und das Evangelium zueinander zu bringen, auf das gemeinsam zu hören, was Christus heute allen Menschen sagt. Die Kommission ist für vier Jahre berufen und trifft sich im zweimonatigen Turnus. In einem ersten Schritt wurden zunächst von außen kommende Impulse aus den Erfahrungen der Weltkirche zu neuen Wegen der Evangelisierung reflektiert. Diese nun als Botschafter eines geistlichen Prozesses ins Bistum zu tragen, um sie für die Kirche von Passau fruchtbar werden zu lassen, ist Aufgabe der Mitglieder der Kommission.   

Wie gelingt es, dass Menschen in eine persönliche und vertrauensvolle Beziehung mit Jesus finden und darin wachsen können? Die Frage ist leicht gestellt. „Die eine richtige Antwort gibt es nicht“, betont Domdekan Dr. Hans Bauernfeind, Vorsitzender der Bischöflichen Kommission für Neuevangelisierung. „Das zeigt sich schon alleine darin, dass sich auf Wunsch von Bischof Stefan Oster eine ganze Kommission damit beschäftigt.“ Zielgenaue Lösungswege gibt es nicht. „Wir machen uns gemeinsam auf den Weg. Wir wollen neue Wege finden, um Menschen für Jesus, Glauben und Kirche zu begeistern“, so Bauernfeind. Ein Jahr habe man nun erkundet, wo innerhalb Deutschlands Glaubensaufbrüche stattfinden, wo mehr Menschen – auch ganz junge Leute – gerne in die Kirchen gehen. Und man hat auch über den deutschen Tellerrand hinausgeschaut.

Das erste Jahr der Kommission habe gezeigt, dass in der Neuevangelisierung großes Erneuerungspotential für die Kirche steckt. Und eines ist ganz grundlegend: „Es geht nichts ohne die persönliche Beziehung der Menschen zu Christus. Die Bibel nennt das: Jünger und Jüngerin Jesu zu sein und zu bleiben.“ Und genau das sei auch unter dem Begriff der Neuevangelisierung zu verstehen. „Als Kirche Jesu Christi bedenken wir, dass nicht wir Kirche machen, sondern dass wir uns der Frage Jesu stellen wollen, was er für die Kirche heute will.“

In das neue Jahr startete die Kommission mit einem Studientag für Neuevangelisierung am 21. Januar 2017, bei dem die bisher gesammelten Bausteine und Beispiele – zusammen mit der Vision des Bischofs – den über 180 Teilnehmern vorgestellt wurden, um sie für das Leben der Kirche in Passau fruchtbar werden zu lassen. Weitere Infos dazu finden Sie hier.