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Maria-Hilf-Woche 2016


 

  MARIA-HILF-WOCHE  

Die Mutter Gottes führt Regie –  
Großer Auftakt zur ersten Maria-Hilf-Woche

 

Pfingstsonntag letzten Jahres gab Bischof Dr. Stefan Oster SDB bekannt, dass im Bistum Passau 2016 erstmals eine Maria-Hilf-Woche stattfinden wird. Am Dienstag, den 24. Mai war es soweit: Um 19 Uhr wurde mit einer zentralen Maiandacht mit Bischof Stefan Oster in der Wallfahrtskirche Mariahilf in Passau der Auftakt zur ersten bistumsweiten Maria-Hilf-Woche gefeiert. [MEHR]

Der 24. Mai ist der Tag, an dem die Salesianer Don Boscos die Mutter des Herrn als „Hilfe der Christen“ verehren. Für Bischof Stefan Oster SDB und in der gesamten Don-Bosco-Familie, ist dieser Tag ein hoher Festtag, „weil unser Gründer Maria unter diesem Titel besonders verehrte und von ihm her diese Verehrung weltweit Verbreitung gefunden hat“, erklärt Bischof Stefan. In dieser besonderen Maiandacht mit Marienweihe, zu der alle Gläubigen herzlich eingeladen sind, wird der Passauer Oberhirte unser Bistum der „Hilfe der Christen“ anempfehlen und die Festwoche ausrufen. Die eigentliche Maria-Hilf-Woche wird dann ab Freitag, 24. Juni 2016, stattfinden.

Bischof Dr. Stefan Oster zur Maria-Hilf-Woche

„Diese Woche wird uns stärken im Bewusstsein, gemeinsam als Kirche von Passau unterwegs zu sein, sagte der Bischof in seiner Verkündigung zur Aufrufung der Maria-Hilf-Woche. Eine Besonderheit ist außerdem, dass sie im Heiligen Jahr beginnt, welches von Papst Franziskus ausgerufen wurde. Die Maria-Hilf-Woche wird künftig jedes Jahr stattfinden. Bischof Oster lädt in der Maria-Hilfe-Woche alle Gläubigen herzlich ein, „sich einzubringen und sich hineinnehmen zu lassen in die Begegnung mit dem Herrn auf dem Weg Mariens, der Helferin der Christen“.

Domdekan Monsignore Dr. Hans Bauernfeind zur Maria-Hilf-Woche

Die Feier der Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau hat historischen Charakter. Erstmals trägt das Bistum flächendeckend seine marianische Seele nach außen. Es sammelt alle Orte, in denen Maria verehrt wird und führt sie zusammen. Ausgangspunkt ist die Klosterkirche Mariahilf, weil dort Maria die Hilfe der Christen in besonderer Weise verehrt wird. Aber betroffen sind alle Orte, die Maria gläubig in den Blick nehmen und sich von ihr den Blick zu Christus zeigen lassen. Die Maria-Hilf-Woche öffnet uns die Augen für den Dienst Mariens, der der Dienst aller Christen ist: auf den menschgewordenen Gottes Sohn Jesus Christus hin zu weisen, auf ihn zu hören, mit ihm zu leben und sich von ihm ins ewige Leben führen zu lassen. Die Maria-Hilf-Woche macht auch das Wesen der Kirche deutlich:  Nämlich Gott mitten in dieser Welt gegenwärtig werden zu lassen -  Ihn in dieser Welt zu sehen - und mit ihm den Weg durch die Zeit zu gehen. Nicht umsonst heißt es, dass dort, wo Maria ist, auch die Kirche ist. Schließlich macht all dies deutlich und verstehbar, dass Bischof Stefan, in dieser Woche die Vielfalt der Berufungen kirchlichen Lebens in den öffentlichen Blick nehmen will. In Zukunft werden wir sehen, wie zahlreich und vielfältig diese Berufungen sind.  Alle im Bistum sind herzlich eingeladen, die Maria-Hilf-Woche durch ihr Gebet und ihre Mitfeier mitzutragen.