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Die Eucharistie



Jesus hat vor seinem Leiden und Sterben mit seinen Jüngern ein letztes Mahl gehalten. Er hat dabei Brot und Wein genommen und es seinen Jüngern mit den Worten gereicht: „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut.“ Dann hat er hinzugefügt: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.
Die hohe Bedeutung dieses Vorgangs wird dadurch hervorgehoben, dass im Neuen Testament an verschiedenen Stellen hierüber berichtet wird. Wenn die Kirche Eucharistie feiert, hält sie nicht nur ein Gedächtnismahl, sondern Christus bleibt in ihr handelnd gegenwärtig. Das von der Kirche unter Danksagung (griechisch „eucharistia“) zum Gedächtnis des Herrn begangene Mahl ist die wichtigste Versammlung des Volkes Gottes.
Wer ohne hinreichenden Grund der sonntäglichen Eucharistiefeier fernbleibt, verfehlt sich nach der Überzeugung der Kirche gegen Gott und die Gemeinde. Deshalb lädt die Kirche seit alter Zeit die Gläubigen ein, am Sonntag die Eucharistie mit zu feiern (Sonntagspflicht).
Die Mahl- oder Eucharistiefeier ist immer mit einem Wortgottesdienst verbunden. Wenn Katholiken in diesem Gottesdienst das Abendmahl empfangen, sagen sie „Ich gehe zur Kommunion.“ Der am meisten verbreitete Name für die Eucharistie ist die Bezeichnung Messe oder Heilige Messe.

 

Erstkommunion

Die erste volle Mitfeier der Eucharistie, die erste Heilige Kommunion, ist nach Taufe und Firmung der dritte und letzte Schritt der Eingliederung in Christus und seine Kirche. Bei der Eingliederung Erwachsener in die Kirche ist diese Reihenfolge noch erkennbar; bei den Kindern, die als Babys getauft worden sind, findet hierzulande die Erstkommunion bereits vor der Firmung statt.
Im Allgemeinen gehen Kinder bei uns in der dritten Klasse, also mit ca. neun Jahren zur Erstkommunion.

Angebote und Hilfen zur Vorbereitung auf die Feier der Erstkommunion beim Bischöflichen Seelsorgeamt, Referat Sakramentenpastoral (siehe hierzu auch „Aktuelles“).