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Jugendcamp 2012


Das war das DJK Jugendcamp 2012

 

60 Mädchen und Buben im Alter zwischen 10 und 14 Jahren haben am Wochenende beim Jugendcamp 2012 des DJK-Diözesanverbandes Passau sportliche Gemeinschaft erlebt. Auf dem Programm standen spielerische Wettkämpfe, Zelten und ein Gottsdienst in der Pfarrkirche.

“Hat´s euch gefallen?”, fragten die Betreuer am Ende in die Runde. Und ein zustimmendes “Ja” schallte ihnen von den Kindern entgegen. Das war der Lohn für alle Beteiligten nach drei Tagen intensiver  Eindrücke. Die Kinder waren am Freitagnachmittag nach Altreichenau gekommen. Sechs Vereine hatten sich angemeldet: Böhmzwiesel, St. Oswald, Passau, Neustift, Hinterschmiding und natürlich der Gastgeber Altreichenau selbst. Auf dem Sportplatz-Gelände hießen Bürgermeister Walter Bermann und der 2. Vorsitzende des DJK-SV Altreichenau, Robert Wimmer, die Sportfamilie willkommen. Und nachdem die Zelte alle aufgebaut waren, erklärten DJK-Jugendleiter Armin Freitag und Jugendleiterin Claudia Skatulla mit ihrem Team das Camp offiziell für eröffnet.

Erste gemeinsame Unternehmung war eine Nachtwanderung. Auf einem Teil des Nordic-Walking-Trails ging es rund fünf Kilometer lang durch Wald und Wiesen. Zur Überraschung der Kinder sprangen mitten auf der Strecke plötzlich fünf Waldgeister aus den Bäumen hervor. “Ganz schön gruselig”, meinten einige erschrocken und stellten dann aber erleichtert fest, dass es sich nur um Maskierte handelte.

Am Samstag fanden Stationsspiele und Mannschaftsspiele statt, bei denen es um Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen ging. Dabei waren die Kinder per Losentscheid in Gruppen aufgeteilt worden, damit sie sich untereinander besser kennenlernen konnten. Schuh-Hockey, American Football oder ein Eierlauf weckten die Wettkampf-Freude der jungen Sportler. Die Spiele konnten ausnahmslos unter freiem Himmel stattfinden, denn die Sonne strahlte entgegen aller schlechter Voraussagen vom Himmel. Allerdings setzte den Akteuren nachmittags die Hitze zu. Doch hier schaffte eine Dusche mit dem Wasserschlauch Abhilfe.

Abends marschierten die Sportler - geleitet von der Altreichenauer Feuerwehr - zu Fuß zur Pfarrkirche. Dort wurde gemeinsam ein Gottesdienst gefeiert, den Lydia Weishäupl und Astrid Reiter von der verantwortlichen Ski-Abteilung des DJK-SV Altreichenau vorbereitet hatten und den die Gruppe David musikalisch umrahmte. Das Thema der Messfeier, an der auch DJK-Diözesanvorsitzender Klaus Moosbauer teilgenommen hat, lautete “Es lebe der Sport”. Die Mädchen und Buben stellten dar, was Sport bedeutet, z.B. Gemeinschaft, Erfolg und Fairness, aber auch Verletzungen und Enttäuschung. Zelebrant war der geistliche Beirat des DJK-Diözesanverbandes, Dr. Hans Wagenhammer, zusammen mit dem Ortsgeistlichen Monsignore Klaus Hoheisel. In seiner Predigt machte Dr. Wagenhammer der Sportjugend klar, dass Materielles weniger wird, wenn man es teilt. Die wichtigen Dinge im Leben wie Gemeinschaft, Freude und Liebe dagegen wachsen durch das Teilen.

Im Rahmen des Gottesdienstes erhielt auch die neue Vereinsfahne des DJK-SV Altreichenau den Segen.   Das vorherige Banner war wegen Verschleißerscheinungen ersetzt worden.

Zur Freude der Gottesdienst-Besucher hatten die Camp-Verantwortlichen Umhängeketten mit kleinen Schutzengeln dabei, die zum Schluss an alle verteilt wurden.

Am Sonntag haben die Kinder noch einmal auf dem Spielfeld ihre Kräfte gemessen, unter anderem bei einem Völkerball-Turnier. Mittags neigte sich das Camp dann dem Ende zu. Die Gruppen versammelten sich im Versorgungszelt - alle im orangefarbenen T-Shirt, das sie von der DJK geschenkt bekommen hatten.

Die Sieger der einzelnen Wettbewerbe wurden geehrt. Dann hieß es Abschied nehmen und Bilanz ziehen. “Es hat wunderbar geklappt”, lobte Jugendleiter Freitag. Die Betreuer des Camps, hauptsächlich Mitglieder des VC-DJK Passau, und auch die ca. 25 Helfer der Altreichenauer Ski-Sparte unter der Leitung von Andreas Reiter hatten ganze Arbeit geleistet. Und dankbar stellten sie fest, dass sie das Angebot der Gemeinde Neureichenau, bei Schlechtwetter in die Turnhalle der Mittelschule auszuweichen, kein einziges Mal in Anspruch nehmen mussten. Petrus meinte es gut mit der DJK-Diözesanfamilie. - Karin Mertl

Bildergalerien:

Freitag (by Andreas Reiter)

Samstag (by Andreas Reiter)

Sonntag (by Andreas Reiter)

 

Zum Bericht von PnP-Online