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Mehr über die GCL



Die ignatianische Quelle der GCL

Ein Mann macht sich auf den Weg: Ignatius von Loyola (1491-1556)
Aus einem mutigen Soldaten, der für seine Ehre und um Ruhm kämpft, wird ein begeisterter Jünger Jesu Christi. Sein Geschenk: Die Geistlichen Übungen - die Exerzitien. In seinem Exerzitienbuch hat er die Erfahrungen seiner Gottsuche und Christwerdung zusammengefasst und sie anderen Menschen, die Gott suchen, zur Verfügung gestellt. So gibt er uns eine "Anleitung", Gott zu suchen und sich von Gott finden zu lassen. Die Exerzitien und die ignatianische Spiritualität bilden die Quelle der GCL und vieler Frauen und Männer unserer Zeit.
 

Die ignatianische Weite der GCL

Ignatianische Spiritualität bedeutet:

  • Offen sein und suchen nach Jesus Christus, der in uns und in unserer Zeit wirkt und sich mitten in dieser Welt entdecken lässt.
  • Wach sein für unsere Welt und in ihr Alltag und Evangelium, Glaube und Leben in Verbindung bringen.
  • Aufmerksam sein im Gebet, im Hören auf die "inneren Beweggründe" und das Evangelium das Leben gestalten und Entscheidungen treffen.
  • In Treue zur Kirche und in Offenheit für die Menschen heute Zeugnis geben für den Gott Jesu Christi.

 

Die Gemeinschaft der GCL

Wir leben Gemeinschaft in Gruppen, die sich regelmäßig treffen. Wir tauschen unsere Lebens- und Glaubenerfahrungen aus, sind einander Ergänzung und Korrektiv. Wir unterstützen uns dabei, im Geist Jesu Christi Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Es ist unser Ziel, engagierte Christen zu sein, die in Kirche und Gesellschaft für das Evangelium Zeugnis geben.
 

Die "Lebensmittel" der GCL

Wie der Körper täglich Nahrung braucht, so braucht auch die Seele täglich Nahrung. Für die Menschen, die in der GCL leben oder ihr nahestehen, sind deshalb einige "Lebensmittel" lebensnotwendig:

  • Tägliches persönliches Beten, das Lesen der Bibel, um sich auszurichten auf Gott, um hinzuhören auf Sein Wort, um zu schweigen, um das eigene Leben Gott hinzuhalten,  um immer vertrauter mit Jesus Christus zu werden.
  • Betende Auswertung des Tages oder Gebet der liebenden Aufmerksamkeit, um Gott zu danken für das, was geschehen ist; um Seine Gegenwart mitten im Leben und in der Welt zu erkennen; um Geist und Ungeist im eigenen Leben und in der Welt unterscheiden zu lernen.
  • Geistliche Einzel- und Gruppenbegleitung als Hilfe, das eigene Leben bewusster auf Gott auszurichten; man lässt eine/n andere/n "mit-schauen" auf die eigene Lebensgestaltung, um das eigene Leben mehr im Blick auf Jesus Christus zu gestalten und wach sein für die Momente im Leben, auf die es ankommt.
  • Treffen und Austausch in Glaubensgruppen als Weggemeinschaft, die Leben und Glauben teilt: Austausch über das, was jede / jeder gelebt hat; Vertiefen des Glaubens; gemeinsame Entscheidungswege gehen u.v.m.
  • Exerzitien sind intensive Zeiten, in denen mehrere Tage lang im Schweigen und Beten Gott in die Mitte rückt. Leitfaden ist das Exerzitienbuch des Ignatius. Manche kommen mit einer konkreten Entscheidungsfrage, die sie Gott hinhalten, andere bitten um Versöhnung und Heilung, wiederum andere wollen in ihren Glauben persönlicher werden lassen, ihren Nachfolgeweg vertiefen...
  • Leben aus der Eucharistie, aus dem Sakrament der Versöhnung: Um Jesus Christus zu begegnen, der für jede/n das Brot des Lebens ist und der jedem/r nachgeht, um sie / ihn zu suchen und zu retten.
     
    Wolfgang Schneider               

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