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Benediktbeuern


"... und die Spatzen pfeifen lassen"
Diözesanpilgerstelle und Caritas zu Gast in Benediktbeuern

Herzlich aufgenommen wurde die Pilgergruppe aus der Diözese Passau bei ihrem Besinnungs- und Pilgerwochenende im Kloster Benediktbeuern. Direktor Pater Gesing, Abt der Salesianer in Benediktbeuern, begrüßte die Pilger an dem Ort, an welchem Dr. Stefan Oster vor seiner Ernennung zum Bischof als Pater gewirkt hatte.
"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" - dieser Ausspruch Don Boscos, Gründer der Salesianer, war das Thema der Ausführungen Pater Boekholts. Lebensnah und anschaulich berichtete er von der Spiritualität Giovanni Boscos und dem Wirken der Salesianer Ordensgemeinschaft. Er erzählte von der Arbeit mit bedürftigen Familien und Kindern, bei der die zentralen Begriffe Don Boscos "Familiarität" und "Liebenswürdigkeit" im Mittelpunkt stehen: Begegnung mit Respekt und Achtung und die Botschaft, dass jede/r angenommen ist, so wie er/sie ist.
Pater Neuner verstand es bei der Klosterführung die Bilder zum Sprechen zu bringen. Er erläuterte die Symbolik dahinter, so dass sie auch für das eigene Leben Bedeutung bekamen. Die Klosteranlage beeindruckt nicht nur durch ihre pittoreske Lage im Alpenvorland, sondern auch durch herrliche Barockräume, Basilika und die Rokoko Kapelle, die der Hl. Anastasia geweiht ist.
Trotz leichten Regens und wolkenverhangener Berge machten sich 20 Pilgerinnen und Pilger zu Fuß auf den Jakobsweg nach Kochel am See. Mit meditativen Impulsen von Andreas Kindermann wurde der Weg intensiv erlebt und als Symbol für den eigenen Lebensweg erfahrbar.
Bereichert durch viele Glaubensimpulse und die gute Gemeinschaft kann man nach dieser Auszeit im Kloster mit neuer Gelassenheit "Fröhlich sein ... und die Spatzen pfeifen lassen".

Irene Huber