Menu

Kirchenverwaltungswahlen


 

 KIRCHENVERWALTUNGSWAHLEN 2018 

Mit Vertrauen verwalten!

Sonntag, 18. November

In diesem Jahr finden in den bayerischen Diözesen die Kirchenverwaltungswahlen statt. Im Bistum Passau stehen sie ganz im Zeichen des pastoral-strukturellen Erneuerungsprozesses „Unser Bistum: Glaube lebt – gemeinsam neu Kirche sein“.
Alle sechs Jahre können Katholikinnen und Katholiken ihre Vertreter wählen, die aktiv in der Mitgestaltung  in den Pfarreien beteiligt und mitverantwortlich sind. Die Kirche vor Ort ist damit auf das hohe ehrenamtliche Engagement vieler Menschen angewiesen, damit Kirche lebendig bleibt. Die Kirchenverwaltungen sind als Organe der Kirchengemeinden und Kirchenstiftungen weiterhin unverzichtbar. Sie sind verantwortlich für die rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten der ortskirchlichen Rechtsträger.

Generalvikar Dr. Klaus Metzl ist glücklich in Anbetracht der generellen Entwicklung noch immer so viele Ehrenamtliche in den Pfarreien zu haben:

„Das sind alles Männer und Frauen, die diesen freiwilligen Dienst leisten, weil ihnen die Kirche vor Ort viel Wert ist und weil sie denke ich darin für ihr Leben einen großen Sinn erkennen, wenn sie sich da einbringen mit ihren Talenten und Begabungen.“

Was ist die Kirchenverwaltung und welche Aufgaben hat sie?

Die Kirchenverwaltung ist das Gremium in der Pfarrei, das die Kirchenstiftung rechtlich vertritt.
Hier lenken die gewählten und ernannten Mitglieder zusammen mit dem Kirchenverwaltungsvorstand die Geschicke der Pfarrei. Der Kirchenverwaltungsvorstand lädt die Mitglieder zu Sitzungen ein, so oft die Aufgaben es erfordern, mindestens jedoch zweimal im Jahr. Sie wird durch Beschlussfassung tätig und entschieden wird durch einfache Mehrheit.

Ihre Aufgaben sind in der Kirchenstiftungsordnung genau festgelegt. Sie sorgt für alle ortskirchenrechtlichen Bedürfnisse, aufgezählt in Art. 11 Abs. 5 KiStiftO. Sie verantwortet die gewissenhafte und sparsame Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens, beschließt den Haushaltsplan und überwacht die Einhaltung des beschlossenen Budgets. Ihr obliegt es damit, über die Zweckverwendung der vorhandenen Mittel zu entscheiden, sie ist zuständig für Gebäude, Ausstattung und Verwaltungsaufwand und sie verantwortet zusammen mit dem Pfarrgemeinderat die Seelsorge in der Pfarrei und im Pfarrverband.

 

Wer sind die Mitglieder der Kirchenverwaltung?

Die Kirchenverwaltung setzt sich zusammen aus dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand - Verwaltungsleiter als Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand - und den gewählten Mitgliedern.

Die Zahl der Mitglieder der Kirchenverwaltung bestimmt sich durch die Anzahl der Katholiken in der Kirchengemeinde. Je mehr Katholiken eine Kirchengemeinde zählt, desto mehr Mitglieder hat die Kirchenverwaltung. So sind in einer Gemeinde mit bis zu 2000 Katholiken grundsätzlich vier Kirchenverwaltungsmitglieder, bis zu 6000 Katholiken sechs Mitglieder und mit mehr als 6000 Katholiken in der Gemeinde acht Mitglieder zu wählen.

Maßgeblich ist die Katholikenzahl nach Hauptwohnsitzen zum 1. Januar des Jahres, in dem die Wahl zur Kirchenverwaltung stattfindet.

Die Kirchenverwaltung kann zusätzlich auf Vorschlag des Kirchenverwaltungsvorstandes aus den wählbaren Mitgliedern der Kirchenstiftung zwei weitere Kirchenverwaltungsmitglieder berufen

 

Wer kann kandidieren?

Als Kirchenverwaltungsmitglied kann gewählt werden, wer:

  - römisch-katholisch ist,

»Eine Kirchenstiftung ist eine juristische Person. Sie wird nur lebendig, wenn es Menschen gibt, die für sie handeln.« 

  - im Bereich der Kirchenstiftung seinen Hauptwohnsitz hat,
  - kirchensteuerpflichtig ist und
  - am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat
 
Von der Wählbarkeitsvoraussetzung Nr. 2 kann das Bischöfliche Ordinariat auf Antrag des Kirchenverwaltungsvorstandes in begründeten Einzelfällen eine Befreiung erteilen.

 

Wer kann wählen?

Alle wahlberechtigten Katholikinnen und Katholiken sind aufgerufen, bei der Wahl durch die Abgabe ihrer Stimmen das christliche Leben in der Pfarrei vor Ort mitzubestimmen.

Wahlberechtigt sind Personen,

    - die der römisch-katholischen Kirche angehören,
    - ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben und
    - am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.
     
 

Ablauf der Wahl

Die Wahl der Kirchenverwaltung findet am Sonntag, 18. November, im Bistum Passau in den einzelnen Pfarreien statt. Gewählt wird auf sechs Jahre.
Die Durchführung der Wahl findet als Urnenwahl mit der Möglichkeit einer Briefwahl statt. Auf Antrag des Wahlausschusses kann mit schriftlicher Erlaubnis des Bischöflichen Ordinariates die Wahl ausschließlich als Briefwahl durchgeführt werden. Bis 14.11.2018 können schriftlich oder mündlich beim Pfarramt Briefwahlunterlagen beantragt werden.
Bis spätestens 24. September 2018, also 8 Wochen vor dem Wahltermin ist der Wahlausschuss zu bestimmen. Der Wahlausschuss legt den Wahlort und die Wahlzeit fest.
Jeder Wähler hat so viele Stimmen, als Kirchenverwaltungsmitglieder zu wählen sind; er kann jedem Bewerber nur eine Stimme geben.

Amtszeit der neuen Kirchenverwaltung:  6 Jahre - Beginn 1. Januar 2019 - Ende 31.Dezember 2024.

>>>Hier zum Download der genaue Zeitplan

>>>Leitfaden zur Vorbereitung und Durchführung der Kirchenverwaltungswahl 2018.
       Die gesamten Wahlunterlagen zum Download finden Sie im Infoportal der Diözese Passau: Recht / IV. Kirchenverwaltungswahlen 2018
 

 

 

>>>Monika Wagmann / Fotos: Elisabeth Steinmüller, pbp