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Kößlarn, Hl. Dreifaltigkeit


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Über Kößlarn und die kößlarner "Burgkirche" gibt es viele alte Geschichten und Überlieferungen. Heute noch nachfühlbar sind diese Erzählungen, wenn man gleichzeitig die beiden Glocken aus dem 15. Jahrhundert hören kann, die schon die Menschen vor mehr als 500 Jahren begleiteten. Eine der beiden Glocken wurde vom Passauer Meister Hans Kaltschmitt in der damaligen Gießerei am Zwinger (nähe Ludwigsplatz) gegossen. Von ihm sind nur noch wenige Glocken erhalten. Ergänzt wurden diese beiden Glocken 1950 nach den Glockenzerstörungen im 1./2. Weltkrieg durch ein Terzett aus dem Hause Karl Hamm in Regensburg.
 
Glocke 1: Kößlarn, Heiligste Dreifaltigkeit, d1+2, Karl Hamm (Regensburg), 1950

Glocke 2: Kößlarn, Heilige Maria, f1+7, Karl Hamm (Regensburg), 1950

Glocke 3: Kößlarn, Heiliger Bruder Konrad, g1+8, Karl Hamm (Regensburg), 1950

Glocke 4: Kößlarn, b1+2, Hans Kaltschmitt (Passau), 1475

Glocke 5: Kößlarn, as2-3, 1443

Läutemotive

Glocken 4, 3: kleine Terz (traurig)
Glocken 2, 1: kleine Terz (traurig, tief, ernst)
Glocken 1, 3: Quart (freudig)
Glocken 2, 3, 4: Gloria
Glocken 1, 2, 3: Te Deum
Glocken 4, 3, 1: moll (traurig)
Glocken 4, 2, 1: Dur (heiter)
Glocken 4 - 1: Vollgeläut
 
Glocke 5: Sterbeglocke
 
 
Glocke 3 wurde 2011 mit einem historischen Holzjoch aus dem Bestand im Turm versehen. Das klanglich, optisch und technisch unzureichende Stahljoch wurde dabei ersetzt.