C-/D-Kurse


Organistenausbildung (Qualifikation D)

Der Abschluss des Lehrganges zum „Organisten“ weist die Qualifikation zum nebenberuflichen Organistendienst nach.

Aufnahmevoraussetzungen:
Die Ausbildung richtet sich an Organisten, die mit dem gottesdienstlichen Orgelspiel beginnen. Über den Zeitpunkt der Aufnahme in den Lehrgang entscheiden die örtlichen Regionalkantoren in der Regel zu Beginn des dritten Unterrichtsjahres an der Orgel. Das Mindestalter für die Aufnahme beträgt 13 Jahre.

Struktur der Ausbildung:
Die Orgelausbildung ist eine Teilbereichsausbildung der Kirchenmusikerausbildung und umfasst die Grundstufe, die in einem oder auch in zwei Jahren absolviert werden kann. Die Kursteilnehmer haben Einzelunterricht im Orgelspiel, der das liturgisches Orgelspiel und das Literaturspiel beinhaltet. Der Unterricht wird durch diözesane Mittel bezuschusst und findet wohnortnah durch die Regionalkantoren oder durch Privatlehrer im Ausmaß von 45 Minuten pro Woche statt.

Der Unterricht in den theoretischen Ergänzungsfächern findet an acht zentralen Kurswochenenden (Kurs 1-8) und 10 regionalen Kurs(halb)tagen (Kurs G1-7, A1-3) über den Zeitraum von einem Jahr statt. Die 18 Kursveranstaltungen können nach Wahl auch über den Zeitraum von zwei Jahren (Grundstufe I und II) gestreckt werden.

An den regionalen Kurs(halb)tagen werden zum einen Teil die Lehrinhalte der zentralen Kurse praxisgereicht vertieft, zum anderen Teil liegt der Schwerpunkt beim liturgischen Orgelspiel.

Abschluss der Ausbildung:
Der Lehrgang schließt mit einer kommissionellen praktischen Prüfung in den Fächern „Orgelliteraturspiel“, „Liturgisches Orgelspiel“ und „Liturgiegesang“ ab. Bei der Anmeldung zur Orgelprüfung muss ein Testat über drei selbständig an der Orgel gestaltete Gottesdienste vorgelegt werden. Der Lehrgang gilt als abgeschlossen, sobald das ausgefüllte Studienbuch im Referat Kirchenmusik eingereicht worden ist.

Übersicht zu den Studientagen und Mentoraten: 

1. Ausbildungsjahr Sept. Studientag 1 Einführung Liturgie
 (Grundstufe) Okt. Studientag 2 Allgemeine Musiklehre
  Nov. Studientag 3 Liturgie I
    Studientag 4 Tonsatz I
  Jan. Grundkurs G1 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
    Studientag 5 Tonsatz II
    Grundkurs G2 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
  Febr. Grundkurs G3 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
  März Grundkurs G4 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
    Grundkurs G5 Grundlagen
    Grundkurs G5 Orgel
    Grundkurs G6 Grundlagen
    Grundkurs G6 Orgel
  April Grundkurs G7 Orgel
    Studientag 6 Liturgie II
  Mai Grundkurs G8 Orgel
  Juli  Studientag 7 Orgelkunde I
2. Ausbildungsjahr Sept. Studientag 8 Tonsatz III
 (Aufbaustufe) Okt. Aufbaukurs A1 Grundlagen
    Aufbaukurs A1 Orgel
    Aufbaukurs A2 Orgel
  Nov. Aufbaukurs A3 Orgel

Das Anmeldeformular für die D-Orgelprüfung können Sie hier herunterladen:

 Anmeldeformular zur D-Orgel-Prüfung
 


Chorleiterausbildung (Qualifikation D):

Die Diözese Passau bietet für Chorleitungsinteressenten eine nebenamtliche Ausbildung an. Der Abschluss des Lehrganges zum „D-Chorleiter“ berechtigt zur nebenberuflichen Leitung von kirchlichen Sing- und Musiziergemeinschaften.

Aufnahmevoraussetzungen:
Der Lehrgang richtet sich an alle begeisterten Chorsängerinnen und Chorsänger: Günstige Voraussetzungen sind der Besitz einer bildungsfähigen Stimme und Praxis im Chorgesang verbunden mit elementaren Notenkenntnissen. Hilfreich, aber nicht Voraussetzung für den Eintritt in den Lehrgang sind Blattsingkenntnisse sowie die Kenntnis von einem oder mehreren Instrumenten. Das Mindestalter für die Aufnahme in den Lehrgang beträgt 15 Jahre.

Struktur der Ausbildung:
Die Ausbildung gliedert sich in drei Stufen: Grund-, Aufbau-, und Zielstufe. Pro Stufe besuchen die Kursteilnehmer durchschnittlich fünf zentrale Kurswochenenden (Kurs 1-6, 8-14,16) und sechs regionale Kurstage bzw. -halbtage (G1-6, A1-6, Z3-9). 

In den vier zentralen Kursen im Hauptfach „Chorleitung“ erwerben sich die Teilnehmer praxisnah grundlegende Kenntnisse. In weiteren zentralen Kursen werden ergänzende theoretische und praktische Kenntnisse vermittelt.

In den regionalen Kursen werden die Lehrinhalte der zentralen Kurse praxisgerecht vertieft. In vier chorpraktischen Übungen weiten die Lehrgangsteilnehmer ihren Einblick in die Tätigkeit als kirchliche Chorleiter.

In der Grund- und Aufbaustufe haben die Kursteilnehmer Einzelunterricht im chorpraktischen Klavierspiel durch den örtlichen Regionalkantor. Der Unterricht findet vierzehntägig wohnortnah im Ausmaß von 45 Minuten statt.

Die Chorleiterausbildung ist eine Teilbereichsqualifikation der Kirchenmusikerausbildung.
Alle absolvierten Prüfungen, Praktika und Kurse werden als Teil der Kirchenmusiker-ausbildung anerkannt.

Abschluss der Ausbildung:
Die kommissionelle Abschlussprüfung im Hauptfach „Chorleitung“ findet beim vierten zentralen Chorleitungskurs statt. Der Lehrgang gilt als abgeschlossen, sobald das ausgefüllte Studienbuch im Referat Kirchenmusik eingereicht worden ist.

Übersicht zu den Studientagen und Mentoraten: 

1. Ausbildungsjahr Sept. Studientag 1 Einführung Liturgie
 (Grundstufe) Okt. Studientag 2 Allgemeine Musiklehre
  Nov. Studientag 3 Liturgie I
    Studientag 4 Tonsatz I
     Jan. Grundkurs G1 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
    Studientag 5 Tonsatz II
    Grundkurs G2 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
  Febr. Grundkurs G3 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
  März Grundkurs G4 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
    Grundkurs G5 Grundlagen
    Grundkurs G6 Grundlagen
  April Studientag 6 Liturgie II
2. Ausbildungsjahr Sept. Studientag 8 Tonsatz III
   (Aufbaustufe) Okt. Aufbaukurs A1 Grundlagen
       Aufbaukurs A2 Chorleitung
  Nov. Aufbaukurs A3 Chorleitung
  Jan. Studientag 9 Chorleitung I
    Aufbaukurs A4 Gregorianik
    Aufbaukurs A4 Chorleitung
    Aufbaukurs A5 Gregorianik
          Febr. Aufbaukurs A6 Chorleitung
  März Studientag 10 Gregorianik I
  Juni Studientag 11 Chorleitung II
    Studientag 12 Sprechen
  Okt. Studientag 13 Gregorianik II
3. Ausbildungsjahr Nov. Zielkurs Z3 Gregorianik
(Zielstufe)   Zielkurs Z4 Chorleitung
                Zielkurs Z4 Gregorianik
    Zielkurs Z5 Chorleitung
    Zielkurs Z5 Liturgiegesang
  Jan. Studientag 14 Chorleitung III
    Zielkurs Z6 Chorleitung
    Zielkurs Z6 Liturgiegesang
  Febr. Zielkurs Z7 Chorleitung
    Zielkurs Z7 Liturgiegesang
  März Zielkurs Z8 Chorleitung
    Zielkurs Z9 Chorleitung
  Juni Studientag 16 Chorleitung IV

 

Lehrgang „Bläserchorleiter“ (Qualifikation D) 

Die Ausbildung zum ehrenamtlichen und nebenamtlichen Bläserchorleiter der Qualifikation D wird vom Kirchenmusikseminar der Diözese Passau mit Förderung durch das Musikschulwerk der Diözese Passau e.V. durchgeführt. Die einjährige Ausbildung erfolgt an Studientagen sowie in regelmäßigen regionalen Mentoratsstunden. Der Abschluss des Lehrganges zum Bläserchorleiter berechtigt zur nebenberuflichen Leitung von kirchlichen Bläsergruppen im Bistum Passau. 

Aufnahmevoraussetzungen: 
Für die Aufnahme in den Lehrgang werden eine mehrjährige Erfahrung im Ensemblespiel sowie gute instrumentale Fertigkeiten erwartet. Das Mindestalter für die Aufnahme beträgt 15 Jahre. 

Struktur der Ausbildung: 
Die in Ausbildung stehenden Bläserchorleiter nehmen am Mentoratsunterricht des Bläserchorleiterkurses teil. Der Mentoratsunterricht wird durch Herrn Beck, dem Referenten für die kirchlichen Bläsergruppen, erteilt. Inhalt dieses Unterrichts sind Schlagtechnik, Gehörbildung und Ensemblespiel. Ergänzend zu diesem Kurs besuchen die Kursteilnehmer die Studienwochenenden in den Fächern „Allgemeine Musiklehre/Tonsatz I-II“ und “Einführung in die Liturgie/Liturgie I-II“. Diese insgesamt sechs Studienwochenenden finden in Bildungseinrichtungen des Bistums Passau statt und schließen - mit Ausnahme des Einführungskurses in die Liturgie - alle mit einer Prüfung ab. Bei dieser Prüfung können alle Unterrichtsmittel des Kurses benutzt werden, und es wird ein Zeugnis über die erreichte Teilqualifikation ausgestellt. 

Abschluss der Ausbildung: 
Voraussetzungen zur Erlangung eines Abschlusszeugnisses sind der Abschluss der Ergänzungsfächer aus dem Mentoratsunterricht und den Studientagen sowie die Ablegung der kommissionellen praktischen Prüfungen in den Fächern „Instrumentalspiel“ und „Schlagtechnik“. Die feierliche Überreichung des Abschlusszeugnisses erfolgt jeweils im Rahmen der diözesanen Caecilienfeier im November.

Übersicht zu den Studientagen und Mentoraten:

1. Semester Sept. Studientag 1 Einführung Liturgie
    Bläserchorleiterkurs 1  
        Okt. Studientag 2 Allgem. Musiklehre
    Bläserchorleiterkurs 2  
    Bläserchorleiterkurs 3   
    Bläserchorleiterkurs 4  
  Nov. Studientag 3 Liturgie I
    Bläserchorleiterkurs 5  
    Bläserchorleiterkurs 6   
    Studientag 4 Tonsatz I
  Dez. Bläserchorleiterkurs 7  
 2. Semester Jan. Bläserchorleiterkurs 8   
    Studientag 5 Tonsatz II
    Bläserchorleiterkurs 9  
  Febr. Bläserchorleiterkurs 10  
    Bläserchorleiterkurs 11  
  März Bläserchorleiterkurs 12  
    Bläserchorleiterkurs 13  
    Bläserchorleiterkurs 14   
  April Studientag 6 Liturgie II
  Mai Bläserchorleiterkurs 15  
    Bläserchorleiterkurs 16  

 

Kirchenmusikerausbildung (Qualifikation C):

Die Kirchenmusikerausbildung bietet eine umfassende Ausbildung in den kirchenmusikalischen Fächern. Der Abschluss des Lehrganges zum „Kirchenmusiker“ berechtigt zur nebenamtlichen Leitung von kirchlichen Sing- und Musiziergemein-schaften sowie zum nebenamtlichen Orgeldienst in den Gemeinden.

Aufnahmevoraussetzungen:
Die Voraussetzung für die Aufnahme in die Kirchenmusikerausbildung ist der erfolg-reiche Abschluss der Studienveranstaltungen aus der Grundstufe (Organsitenlehrgang D).

Struktur der Ausbildung:
Die Ausbildung gliedert sich im Anschluss an die Grundstufe in weitere zwei Stufen: Aufbau- und Zielstufe. Pro Stufe besuchen die Kursteilnehmer durchschnittlich vier zentrale Kurswochenenden (Kurs 9-16) und zehn regionale Kurs(halb)tage (A4-8, Z1-12).

In der Aufbau- und Zielstufe werden im ersten Hauptfach „Orgel“ die Kenntnisse aus dem Organistenlehrgang (=Grundstufe) erweitert und vertieft. Die Kursteilnehmer haben daher während der beiden Jahre Einzelunterricht im Orgelspiel, der wohnortnah durch die Regionalkantoren oder durch Privatlehrer im Ausmaß von 45 Minuten pro Woche stattfindet.

In den vier zentralen Kursen im zweiten Hauptfach „Chorleitung“ erwerben sich die Teilnehmer praxisnah grundlegende Kenntnisse. In weiteren zentralen Kursen werden ergänzende Kenntnisse aus der Gregorianik und im Sprechen vermittelt. In den regionalen Kursen werden die Lehrinhalte der zentralen Kurse praxisgerecht vertieft. Der Schwerpunkt liegt beim liturgischen Orgelspiel. In vier chorpraktischen Übungen weiten die Lehrgangsteilnehmer ihren Einblick in die Tätigkeit als kirchliche Chorleiter.

Abschluss der Ausbildung:
Die kommissionelle Abschlussprüfung im Hauptfach „Chorleitung“ findet im Rahmen des vierten zentralen Chorleitungskurses statt. Die kommissionelle Abschlussprüfung im Hauptfach „Orgel“ erfolgt in den Fächern „Orgelliteraturspiel“, „Liturgisches Orgelspiel“ und „Liturgiegesang“. Bei der Anmeldung zur Orgelprüfung muss ein Testat über 15 selbständig an der Orgel gestaltete Gottesdienste vorgelegt werden. Der Lehrgang gilt als abgeschlossen, sobald das ausgefüllte Studienbuch im Referat Kirchenmusik eingereicht worden sind.

Übersicht zu den Studientagen und Mentoraten:

1. Ausbildungsjahr Sept. Studientag 1 Einführung Liturgie
(Grundstufe) Okt. Studientag 2 Allgem. Musiklehre
  Nov. Studientag 3 Liturgie I
    Studientag 4 Tonsatz I
  Jan. Grundkurs G1 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
      Studientag 5 Tonsatz II
    Grundkurs G2 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
  Febr. Grundkurs G3 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
  März Grundkurs G4 Grundlagen/Singen/Schlagtechnik
    Grundkurs G5 Grundlagen
    Grundkurs G5 Orgel
    Grundkurs G6 Grundlagen
    Grundkurs G6 Orgel
  April Grundkurs G7 Orgel
    Studientag 6 Liturgie II
  Mai Grundkurs G8 Orgel
  Juli Studientag 7 Orgelkunde I
2. Ausbildungsjahr Sept. Studientag 8 Tonsatz III
(Aufbaustufe) Okt. Aufbaukurs A1 Grundlagen
    Aufbaukurs A1 Orgel
     Aufbaukurs A2 Orgel
    Aufbaukurs A2 Chorleitung
  Nov. Aufbaukurs A3 Orgel
    Aufbaukurs A3 Chorleitung
  Jan. Studientag 9 Chorleitung I
    Aufbaukurs A4 Gregorianik
    Aufbaukurs A4 Chorleitung
    Aufbaukurs A5 Orgel
    Aufbaukurs A5 Gregorianik
  Febr. Aufbaukurs A6 Orgel
    Aufbaukurs A6 Chorleitung
  März Studientag 10 Gregorianik I
    Aufbaukurs A7 Orgel
    Aufbaukurs A8 Orgel
  Juni Studientag 11 Chorleitung II
    Studientag 12 Sprechen
3. Ausbildungsjahr Sept. Zielkurs Z1 Orgel
(Zielstufe) Okt. Zielkurs Z2 Orgel
    Studientag 13 Gregorianik II
  Nov. Zielkurs Z3 Gregorianik
    Zielkurs Z3 Orgel
    Zielkurs Z4 Chorleitung
    Zielkurs Z4 Gregorianik
     Zielkurs Z5 Chorleitung
    Zielkurs Z5 Liturgiegesang
   Jan. Studientag 14 Chorleitung III
    Zielkurs Z6 Chorleitung
    Zielkurs Z6 Liturgiegesang 
  Febr. Zielkurs Z7 Chorleitung
    Zielkurs Z7 Liturgiegesang
    Studientag 15 Orgelkunde II
  März Zielkurs Z8 Chorleitung
    Zielkurs Z8 Orgel
    Zielkurs Z9 Chorleitung
    Zielkurs Z9 Orgel
  April Zielkurs Z10 Orgel
    Zielkurs Z11 Orgel
  Mai Zielkurs Z12 Orgel
  Juni Studientag 16 Chorleitung IV

 
Das Anmeldeformular für die C-Kirchenmusikerprüfung können Sie hier herunterladen:

 Anmeldeformular zur C-Orgel-Prüfung