Aldersbach


    Aldersbach, Pfarrei im Dekanat Vilshofen (1382). 735 Gründung der Kirche St. Peter. 1146 bis 1803 Zisterzienserabtei. Tochtergründungen: Fürstenfeld (1263), ~ Fürstenzell (1274) u. Gotteszell (1286). Zur Abtei gehörten bis zur Auflösung die Pfarreien Aldersbach, Kößlarn, Neuhofen, Nöham, Rotthalmünster, Schönau, Tödling (Egglham) im Bistum Passau u. Geiersberg im Bistum Regensburg. Ein "Förderkreis Kloster Aldersbach e.V." bewirkte, dass 1988 wieder Zisterziensermönche in renovierte Räume des ehem. Klosters einziehen konnten.

    Pfarrkirche (ehem. Klosterkirche) Maria Himmelfahrt, "Die schönste Marienkirche Bayerns". Chor 1612, Langhaus und Turm 1720 (Dom. Magazin). Prachtvolle Ausstattung durch die Brüder Cosmas Damian u. Egid Quirin Asam, Jos. M. Götz, Jos. Deutschmann, Kaspar Griesemann u. a. an die Nordwand des Langhauses angebaut: Loretokapelle

    Nebenkirche St. Dionysius Areopagita (Portenkapelle), l767 erbaut (J. M. Schneitmann). Deckengemälde von Matth. Günther.