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Burghausen - St. Jakob


Burghausen - St. Jakob, Dekanatssitz. Stadtpfarrei (2382). Ursprüngl. Filiale von Mehring, 1399 dem Kloster Raitenhaslach inkorporiert. Mit Verlegung des Pfarrsitzes 1401 nach Burghausen selbständige Pfarrei.

Pfarrkirche St. Jakob, großer, got. Bau, dreischiffig mit mächtigem Westturm, 1355-1400 erbaut (Mitwirkung des ~ Meister Hans von Burghausen ?). Ausstattung neugot., in der Mariahilf-Kapelle bar. Altar. Zahlreiche got. und renaissance Grabsteine.

Nebenkirchen: St. Josef, Studienkirche, früher Jesuitenkirche. Renaissance, 1630 erbaut (Isaak Bader, München). Ausstattung rokoko u. Nazarenerstil. Hl. Schutzengel, Institutskirche der ~ Maria-Ward-Schwestern, rokoko. Die Schwestern führen eine Realschule und einen Kindergarten. Hl. Geist, Kirche des ~ Seminar St. Altmann, ehem. Spitalkirche, spätgot., Ausstattung bar. St. Rupertus, äußere Schloßkapelle, spätgot., 1479-89 erbaut (gestiftet von Herzog Georg d. R. u. Herzogin Hedwig v. Polen; Baumeister Wolf Wieser). Spätgot. Altar. St. Elisabeth, innere Schloßkapelle, rom.-got., 13. Jh. (gestiftet durch Herzog Heinrich XIII.). Got. Altar.

Heiligkreuz, ehem. Leprosenkirche "in der Au", spätgot. 1477 erbaut (Hans Wechselberger). Kreuzigungsgruppe (Schwanthaler-Schule). Kapuzinerkirche, bar., mod. umgestaltet. Die ~ Kapuziner unterhalten ein Knabenseminar. Die ~ Benediktinerinnen der Anbetung sind im Seminar St. Altmann tätig.