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Karner


Im Karner (von lat. carnarium, Fleischhaus) wurden einst die aus den Gräbern entnommenen Gebeine verwahrt. Verbunden mit diesem Beinhaus war meist eine Kapelle, die Toten- oder Seelenkapelle, mit Darstellungen der Armen Seelen im Fegefeuer.

Im Friedhof freistehende Karner sind im Bistum nur wenige erhalten (z.B. in Burgkirchen a. Wald). Verbreiteter ist das an die Kirche angebaute Beinhaus, das jedoch sehr häufig im Laufe der Zeit einen anderen Zweck erhielt (~ Lourdeskapelle, Abstellraum). Erhalten sind u a. Beinhäuser in Burgkirchen a.d. Alz, Erlach, Hutthurm, Margarethenberg.