Menu

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)


Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) ist eine freiwillige Vereinigung von Frauen u. Männern, die die Anliegen der Arbeitnehmer in die Kirche einbringen u. die Verbindung von Glauben u. Leben im Alltag bezeugen. Sie ging aus den Kath. Arbeitervereinen hervor, deren ältester 1890 in Zwiesel gegründet wurde. Schon 1891 gab es einen Diözesanverband. Die Enzyklika "Rerum Novarum" von Papst Leo XIII. (1891) löste eine Welle von Neugründungen aus. 1894 gab es bereits 8 Arbeitervereine mit 1325 Mitgliedern. 1939 wurden alle Arbeitervereine durch die Nazis aufgelöst, bei der Neugründung 1946 gab man ihnen den Namen "Kath. Werkvolk". 1971 wurde ein Bundesverband gegründet u. eine einheitliche Namensgebung "Kath. Arbeitnehmerbewegung" beschlossen.

Der Diözesanverband Passau hat derzeit in 7 Kreisverbänden 80 Ortsverbände mit 5600 Mitgliedern. Neben der gewählten Vorstandschaft hat jeder Verein bzw. Verband einen vom Bischof ernannten Präses als geistlichen Beirat. Der Diözesanpräses ist zugleich Arbeiterseelsorger im Bistum.

Ein verbandseigenes Bildungswerk ist um die vielfältige Bildungsarbeit, die sich an christlichen Wertvorstellungen orientiert, bemüht. Weitere Einrichtungen des Diözesanverbandes sind die Christliche Arbeiterhilfe e.V. (seit 1981) u. die Betriebsseelsorge. Wichtige Aktionen des Diözesanverbandes sind u. a. die Unterschriftenaktion zur Erhaltung der Sonntagsruhe, die Ferienaktion für polnische Kinder u. das Arbeitslosenprojekt in Freyung.