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Kirchenbau


Kirchenbau ist dem jeweiligen Zeit- und Stilgefühl verpflichtet. Er richtet sich besonders auch nach dem im Laufe der Jahrhunderte wechselnden Verständnis von Gottesdienstgemeinde u. Eucharistie. Die ältesten Kirchen im Bistum waren wohl Holzbauten; es gibt jedoch archäologische Beweise, dass schon zur Römerzeit Kirchen in Stein erbaut wurden (Passau-Severin u. Passau-Niedernburg). Seit der ~ Romanik ist eine Gliederung in Altarraum (auch Chor oder Presbyterium genannt) u. Laienraum (auch Langhaus genannt) üblich. Auch der ~ Kirchturm als Wahrzeichen, früher häufig als Wehrbau verwendet, ist schon seit der Romanik gebräuchlich. Als Nebenräume u. Anbauten entstanden die Sakristei u. manchmal das Beinhaus (~Karner) u. Kapellen. Die einzelnen Stilepochen haben diese Räume ihrem Wesen entsprechend geformt. Erst seit dem 11. Vatikanum geht der Kirchenbau in Grundriss u. Aufriss neue Wege: Priester- u. Laienraum sind nicht mehr getrennt. Zentrum ist der von allen Plätzen in der Kirche einsehbare ~Altar.

Die 15 größten Kirchenbauten im Bistum Passau (nach der Länge des Kirchenraumes berechnet):

1. Passau-Dom 101 m (Breite 33 m )
2. Altötting-Basilika 83 m (Breite 27 m)
3. Zwiesel 68 m (Breite 23 m)
4. Niederalteich 66 m (Breite 21 m)
5. Aldersbach 64 m (Breite 21 m)
6. Raitenhaslach 60 m (Breite 18 m)
7. Passau-St. Peter 56 m (Breite 25 m)
8. Neureichenau 55 m (Breite 23 m)
9. Vornbach 54 m (Breite 20 m)
10. Neuötting 53m(Breite24m)
11. Burgkirchen a.d.A. 53 m (Breite 20 m)
12. Landau-St. Maria 53 m (Breite 19 m)
13. Altötting-Stiftsk. 52 m (Breite 18 m)
14. Grafenau 51 m (Breite 22 m)
15. Passau-Jesuitenk. 49 m (Breite 23 m)