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Lichtmess


Lichtmess ist der alte u. heute noch weithin gebräuchliche Name für das Fest der Darstellung Jesu am 2. Februar. Er kommt von der Prophezeiung des Simon im Tagesevangelium "ein Licht, das die Heiden erleuchtet". Vor der Messfeier werden die das Jahr über in der Kirche u. in den Familien benötigten Kerzen geweiht. Daran schließt sich eine Lichterprozession an. Zu den zu weihenden Kerzen gehörten einst auch die Wachsstöcke, das sind mit Wachs überzogene Dochte, die zu schönen Gebilden geformt u. kunstvoll verziert wurden. Sie waren als Geschenke beliebt. Die einfachen Wachsstöcke wurden beim gemeinsamen Gebet am Abend (~ Rosenkranz) als Lichter verwendet.

Der Lichtmesstag war einst der Tag, an dem Dienstboten ihren Arbeitsplatz wechselten u. somit ein wichtiger Tag im Jahr.