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Liturgiereform


Die Liturgiereform ist eine Folge der im ~ Zweiten Vatikanischen Konzil erfolgten Rückbesinnung u. Erneuerung der Liturgie als das "wichtigste Tun der Kirche". 1963 wurde die "Konstitution über die heilige Liturgie" verkündet, in der u.a. die ~ Messfeier in der Muttersprache u. die Zelebration des Priesters zum Volk gewendet ermöglicht wurde. Damit verbunden war eine neue liturgische Ordnung für den Aufbau der ~ Messfeier. 1964 erfolgte eine Reform der Karwochenliturgie, des ~ Stundengebets u. der ~ Kirchenmusik. 1968 wurden zusätzlicheTexte für das ~ Hochgebet geschaffen, 1969 entstand eine neue ~ Leseordnung u. seit 1975 gibt es eine kirchenamtliche Übersetzung aller lateinischen Texte.

Die Veränderungen in der Liturgie bewirkten auch eine Umgestaltung der Kirchenräume. Fast alle Seelsorgskirchen im Bistum sind inzwischen mit Volksaltar (~ Altar) u. ~ Ambo ausgestattet. Vielerorts entstanden auch neue ~ Tabernakel.

Auch das ~ Kirchenjahr erfuhr Veränderungen. So wurde der ~ Sonntag gegenüber von Heiligenfesten aufgewertet, die Rangordnung der ~ Feste vereinfacht u. die vorgeschriebenen Gedenktage für ~ Heilige reduziert.