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Pferdeumritt


Der Pferdeumritt ist ein uralter, in vorchristliche Zeiten zurückreichender Brauch, der mit
der Christianisierung einen neuen Sinngehalt erfahren hat. Das Pferd ist nicht mehr Mittler zwischen den Göttern u. den Menschen, sondern das wertvollste Haustier, um dessen Schutz der Besitzer (ebenso wie um den der anderen Haustiere) betet. Höhepunkt der Pferdeumritte war einst das dreimalige Umkreisen einer Kirche. Die meisten Pferdeumritte sind durch die ~ Aufklärung abgekommen. Heute bestehen sie noch (oder wieder) in Aigen, St. Leonhard, Grongörgen (Pf. Haarbach), Kellberg, Kirchweidach, Schildthurn (Pf. Zeilarn) u. Steinhausen (Pf. Reischach).