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Pfründe


Die Pfründe ist die aus dem Mittelalter überkommene u. bis in die neuere Zeit gültige Form des Unterhalts für Geistliche. Die Einkünfte aus einem bestimmten Realbesitz gehörten dem Pfründeinhaber zu seinem Lebensunterhalt. Aus diesem Einkommen war er andererseits verpflichtet, die erforderlichen Ausgaben (z.B. für Gebäudeunterhalt u. Personal) zu bestreiten. Rechtlich bestehen die Pfründe auch heute noch. Nachdem die Priester aber aus Mitteln der Kirchensteuer von der Diözese besoldet werden, fallen die Einkünfte der Pfründe auch der Diözese zu.