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Taufstein


Der Taufstein (Taufbecken) ist ein meist kelchförmiger großer Stein, in dessen Aushohlung sich ein (meist kupfener) Behälter mit dem ~ Taufwasser befindet. Ein oft kunstvoll gestalteter Deckel schließt den Behälter. Der Standort in der Kirche ist sehr unterschiedlich. Bei der Neugestaltung der Kirchenräume im Sinne des II. Vatikanums wurde er häufig in die Nähe des Altares gerückt.

Die ältesten Taufsteine im Bistum gehören noch der Romanik an: Altötting, Burgkirchen a. W., Egglham, Künzing, Landau, Rinchnach, Vornbach u. Zeholfing. Jener in der Basilika in Altenmarkt dient jetzt als Volksaltar.
Besonders schöne gotische Taufsteine besitzen Passau-Dom (Andreaskapelle), Aigen, Ering, Hirschhorn, Hofkirchen, Kirchdorf a. I., Malching, Passau-Niedernburg, Schönau, Winhöring u. Zeilarn. Zahlreich sind Tautsteine aus der Barockzeit u. aus der Neugotik. Als Beispiele moderner Taufsteine seien genannt jene in Aufhausen, Burgkirchen a.d.A., Passau-Neustift u. Passau-St. Peter.