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Vierzehn Nothelfer


Die Vierzehn Nothelfer sind Schutzheilige, die besonders in Süddeutschland u. Österreich seit dem späten Mittelalter volkstümliche Verehrung erfuhren. In der Verdoppelung der heiligen Zahl 7 sah das Volk eine Gemeinschaft von Fürbittern, die den Menscben in allen Notlagen helfen konnten. Dargestellt werden die 14 Nothelfer meist in Verbindung der Gottesmutter Maria oder des Jesusknaben. Häufig werden einer oder mehrere aus der Heiligengruppe in ihrer Bedeutung hervorgehoben. Kenntlich gemacht sind sie immer durch ihre ~ Attribute.

Die 14 Nothelfer mit ihren Attributen sind: Georg (Drache), Blasius (2 Kerzen), Erasmus (Winde), Pantaleon (Hände auf dem Kopf angenagelt), Vitus (Ölkessel), Christophorus (Jesusknabe auf der Schulter), Cyriacus (Teufel), Achatius (Dornzweig), Dionysius (Kopf in den Händen haltend), Eustachius (Hirsch), Ägidius (Hirschkuh), Margareta (Drache), Barbara (Turm u Kelch), Katharina (gebrochenes Rad). In unserer Gegend wird meist einer der Nothelfer durch den Hl. Leonhard (Kette u. Rind) ausgetauscht.

Im Bistum Passau sind die Pfarrkirche in Schaufling u. die Nebenkirchen in Dobl, Karpfham u. Neuhofen den 14 Nothelfern geweiht.